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STEAG-Ausbildungswerkstatt in Herne eröffnet

Neue Einrichtung bietet auf 900 Quadratmetern optimale Lernbedingungen für Auszubildende in gewerblichen und technischen Berufen

Herne. Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda und Dr. Andreas Reichel, Arbeitsdirektor und Mitglied der Geschäftsführung der STEAG GmbH, haben gemeinsam die neue Ausbildungswerkstatt des Essener Energieunternehmens an der Forellstraße nach acht Monaten Bauzeit offiziell eröffnet.

In der neuen Ausbildungswerkstatt ist auf 900 Quadratmetern alles untergebracht, was es für eine anspruchsvolle und erfolgreiche Ausbildung in technischen Berufen braucht – Sozial- und Besprechungsräume sowie Umkleiden, Dusch- und Sanitärräume finden in dem Neubau Platz. Die eigentliche Ausbildungswerkstatt inklusive der Büros für die Ausbilder ist in einer bereits bestehenden Fahrzeughalle entstanden. Dort reihen sich nun 36 Werkbänke, Säulenbohrmaschinen, Drehmaschinen und Fräsen aneinander. Technisches Highlight der neuen Werkstatt ist eine moderne Schulungsumgebung für speicherprogrammierbare Steuerungen.

Auszubildende von heute sind die Fachkräfte von morgen
„Ich freue mich sehr darüber, dass mit der Ausbildungswerkstatt hier in unserer Stadt ein Ort entstanden ist, an dem junge Menschen aus Herne und Umgebung die Chance bekommen, ihre eigene berufliche Zukunft zu gestalten. Berufseinsteigern gute Perspektiven zu bieten, das ist das Ziel des Bündnisses für Arbeit in Herne“, betont Oberbürgermeister Frank Dudda.

„Die jungen Menschen, die wir jetzt ausbilden, sind unsere Fachkräfte und Kollegen von morgen. Für viele Bereiche, zum Beispiel für die Elektro- und Servicetechnik, benötigen wir speziell geschultes Fachpersonal, das wir am Arbeitsmarkt kaum finden. STEAG legt deshalb besonders viel Wert auf die Qualität der eigenen betrieblichen Ausbildung und investiert damit gezielt in die Zukunft des Unternehmens“, sagt Dr. Andreas Reichel.

Herne ist jetzt zentraler Ausbildungsort
In der neuen Ausbildungswerkstatt werden in den vier Lehrjahren bis zu 64 Auszubildende gleichzeitig betreut. Torsten Koch, Ausbildungsleiter bei der STEAG-Tochtergesellschaft STEAG Technischer Service GmbH, erklärt: „Mit der neuen Ausbildungswerkstatt wird Herne zu unserem zentralen Ausbildungsort für die gewerblichen und technischen Berufe.“ Bislang lernten die Auszubildenden in den Ausbildungsstätten an den STEAG-Standorten Duisburg-Walsum und Lünen.

Die Entscheidung, eine neue Ausbildungswerkstatt in Herne zu bauen, trägt auch dem Umstand Rechnung, dass STEAG technisches Fachpersonal künftig weniger für Großkraftwerke, sondern mehr und mehr im Bereich der technischen Dienstleistungen und beim Anlagenbetrieb benötigt. Die STEAG Technischer Service GmbH, die ihren Kunden aus Energiewirtschaft, Kommunen und Industrie Service- und Instandhaltungsdienstleistungen anbietet, übernimmt deshalb die gewerbliche und technische Ausbildung innerhalb des STEAG-Konzerns.

Ausbildung bei STEAG – Zahlen, Daten, Fakten
Derzeit bildet STEAG junge Menschen zu Elektronikern für Betriebstechnik und Industriemechanikern aus. Insgesamt sind momentan 87 gewerbliche und technische Auszubildende bei dem Essener Energieunternehmen beschäftigt. In Kürze werden die Stellenausschreibungen für die neuen Ausbildungsplätze im Ausbildungsjahr 2021 auf der Internetseite von STEAG veröffentlicht.

„Wir laden motivierte, technikaffine Schulabsolventinnen und -absolventen herzlich ein, sich bei uns zu bewerben“, ermutigt Torsten Koch interessierte Schülerinnen und Schüler.
 

Bildunterschrift Bild 1: (v.l.n.r.) Phillip Leon Gerding, Elektroniker im 3. Ausbildungsjahr, Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda, Dr. Andreas Reichel, Arbeitsdirektor und Geschäftsführer der STEAG GmbH und Christoph Pietruszka, Industriemechaniker im 3. Ausbildungsjahr, haben heute die neue STEAG-Ausbildungswerkstatt in Herne eröffnet.

Bildunterschrift Bild 2: Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda (links) und Dr. Andreas Reichel, Arbeitsdirektor und Geschäftsführer der STEAG GmbH, informieren sich in der neuen Ausbildungswerkstatt beim angehenden Elektroniker Phillip Leon Gerding über speicherprogrammierbare Steuerungen.