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Wir sind STEAG.

Gemeinsam mit unseren Tochtergesellschaften bilden wir die
gesamte Wertschöpfungskette der Energieversorgung ab.

Seit rund 80 Jahren steht STEAG national und international für effiziente und sichere Energieerzeugung. Als erfahrener Partner unterstützen wir unsere Kunden umfassend in allen Phasen der Energieversorgung. Wir planen, entwickeln, realisieren, betreiben und vermarkten hocheffiziente Kraftwerke sowie deren Nebenprodukte. Neben maßgeschneiderten Lösungen im Bereich der Strom- und Wärmeversorgung bieten wir ein breites Spektrum an Energiedienstleistungen. Mit 6.104 Mitarbeitern konnten wir im Jahr 2016 einen Umsatz von 3,9 Milliarden Euro erwirtschaften. Als einer der größten Stromerzeuger Deutschlands verfügt der STEAG-Konzern über eine installierte Leistung von insgesamt 6.918 Megawatt, davon allein rund 5.000 Megawatt* in Deutschland. In Deutschland betreibt der STEAG-Konzern Großkraftwerke an Rhein und Ruhr, im Saarland und in Sachsen sowie über 200 dezentrale Anlagen zur Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien bzw. dezentrale Anlagen für die Industrie und zur Wärmeversorgung.

*Stand: 01.07.2017

Mit unserem intelligenten Energiemix in die Zukunft

Steinkohle, Sonne, Wind, Biogas und Biomasse: mit unserem Mix aus fossilen Brennstoffen und Erneuerbaren Energien leisten wir unseren Beitrag zur Energiewende; mit Großkraftwerken wie auch mit flexiblen, dezentralen Anlagen. Den Ausbau Erneuerbarer Energien treiben wir konsequent voran. Wir forschen an innovativen Prozessen und Verfahren, und die Entwicklung von zukunftsfähigen Erzeugungs- und Versorgungskonzepten ist Herzstück unserer Arbeit. So sorgen wir für eine sichere, umweltfreundliche und wirtschaftliche Energieversorgung.

„Mit unserem Mix aus fossilen Brennstoffen und Erneuerbaren Energien leisten wir unseren Beitrag zur Energiewende; mit Großkraftwerken wie auch mit flexiblen, dezentralen Anlagen.“

Gemeinsam mit unseren Tochtergesellschaften bilden wir die gesamte Wertschöpfungskette der Energieversorgung ab. Unseren Kunden bieten wir so Lösungen aus einer Hand und setzen unser gebündeltes Know-how sowohl national und als auch international ein. In Deutschland verfügen wir über eine starke, eigene Kraftwerksbasis. Unsere Präsenz im Ausland wächst stetig. Wir sind verstärkt an Großkraftwerken beteiligt und entwickeln international verschiedenste Projekte.

  • 1937 – Gründung der STEAG
    Am 20. September 1937 wird die Steinkohlen-Elektrizität AG (STEAG) in Lünen gegründet. Initiatoren der Gemeinschaftsgründung des Ruhr-Bergbaus sind das Rheinisch-Westfälische Kohlen Syndikat (RWKS), die Gutehoffnungshütte, die Gelsenkirchener Bergwerks AG, die Harpener Bergbau AG und die Essener Steinkohlebergwerke AG.
  • 1940 – Bau zweier Kraftwerke
    Die neugegründete Gesellschaft verfolgt zwei Ziele: Zum einen wird die Stromerzeugung der Gründungsgesellschaften zusammengelegt und zum anderen sollen zwei Großprojekte der Rüstungsindustrie mit Energie versorgt werden. Zu diesem Zweck baut STEAG zwei Kraftwerke, die 1940 den Betrieb aufnehmen. Das Kraftwerk in Lünen versorgt mit einer Leistung von 180 MW das Lippe-Werk. Ganz neu ist die hier eingesetzt Hochdruck-Technik für das Ruhrgebiet. Das Kraftwerk in Marl, ebenfalls mit einer Leistung von 180 MW, liefert Energie für die Chemische Hütte Werke Hüls GmbH.
  • 1960er – der Kraftwerksausbau und neue Aktivitäten
    Die sechziger Jahre stehen im Zeichen des Kraftwerksausbaus sowie der Aufnahme neuer Aktivitäten. Um den Absatz zu verbessern und eigene Kostenprobleme zu lösen, errichtet STEAG Gemeinschaftskraftwerke mit anderen Unternehmen und kooperiert mit Stromerzeugern wie RWE. Dies führt zu neuen Dimensionen im Kraftwerksneubau auf Steinkohlebasis. Es entstehen verschiedene neue Kraftwerke in Herne (drei Blöcke in den Jahren 1962, 1963, 1966) und das Gemeinschaftskraftwerk Ost in Lünen (1966). Ab 1967 ist die STEAG auch am Niederrhein aktiv und baut das Gemeinschaftskraftwerk West, das 1971 ans Netz geht.

    Außerdem beginnen die Fernwärmeaktivitäten des Unternehmens. Über die Tochtergesellschaft STEAG Fernwärme GmbH entstehen Anlagen in Essen, Duisburg, Bochum und Bottrop.
  • 1969 – RAG erwirbt Mehrheit
    1969 erwirbt die neugegründete Ruhrkohle AG (RAG) die Mehrheit der STEAG-Aktien. Dadurch wird STEAG beherrschender Anteilseigner der Gemeinschaftskraftwerke. Außerdem gehen zahlreiche zu den Zechen gehörende Kraftwerke in ihren Besitz über.
  • 1974 – Rauchgasentschwefelung in Lünen
    Installation der ersten Rauchgasentschwefelungsanlage nach dem Kalkwaschverfahren in Lünen.
  • 1980er – Modernisierung im Fokus
    In den achtziger Jahren werden kleinere Kraftwerke stillgelegt, während in größere investiert wird. Alle Großkraftwerke werden im Sinne der Emissionssenkung modernisiert. Ihre Leistung wird gleichzeitig gesteigert. Zudem werden die Anteile bei Gemeinschaftskraftwerken weiter erhöht. Durch die Übernahme der Oberbauleitung beim Bau eines Braunkohlekraftwerkes in der Türkei 1983 profiliert sich die STEAG erstmals als internationaler Kraftwerksbetreiber und Anlagenbauer.
  • 1990er – Wachstum außerhalb des Reviers
    In den Neunzigern wächst die STEAG endgültig über das Revier hinaus. 1996 geht das Kraftwerk in Leuna (Sachsen-Anhalt) in Betrieb. Zwei Jahre später, 1998, folgt ein weiteres Kraftwerk in Kolumbien. Außerdem gewinnt der Bereich Erneuerbare Energien an Bedeutung. 1994 entsteht die erste Geothermieanlage zur Fernwärmeversorgung in Erding bei München. Die Nutzung von Grubengas wird international vorangetrieben und auch die Strom- und Wärmegewinnung aus Grubengas beginnt. Erste Anlagen werden zu Beginn des neuen Jahrtausends gebaut.
  • 2004 – Gründung STEAG Saar und Inbetriebnahme in Iskenderun
    Bereits Ende der Neunziger engagiert sich die STEAG mit Kraftwerksbeteiligungen im Saarland. 2004 wird die STEAG Saar Energie offiziell gegründet.
     
    Im Jahr 2000 beginnt der Bau eines Großkraftwerkes im Südosten der Türkei. Das Kraftwerk in Iskenderun erzeugt bereits 2004 eine Leistung von 1.320 MW. 
  • 2006 – drittes Auslandskraftwerk
    Auf Mindanao (Philippinen) geht ein weiteres ausländisches Kraftwerk mit einer Leistung von 232 MW ans Netz. Damit hat STEAG drei leistungsfähige Kraftwerke im Ausland am Netz.
  • 2011 – zurück zu alten Wurzeln
    Zum 02. März 2011 übernahm das Stadtwerk Konsortium Rhein-Ruhr 51 Prozent der Anteile der Evonik Steag GmbH von Evonik Industries. Am 07. Juni 2011 firmiert die Evonik Steag GmbH um in STEAG GmbH und übernimmt so wieder den ursprünglichen Namen, ebenso wie die Tochtergesellschaften im Konzern.
  • 2014 – KSBG wird alleiniger Gesellschafter
    Die KSBG kommunale Beteiligungsgesellschaft GmbH & Co. KG, ein Zusammenschluss von sieben kommunalen Unternehmen aus dem Ruhrgebiet, wird alleiniger Gesellschafter der STEAG GmbH.