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  • Ein ethischer Kompass für unternehmerisches Handeln

    STEAG setzt auf Verantwortung im Umgang mit Ressourcen / Erster Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht

    Umweltschutz und ein ressourcenschonender Umgang mit Rohstoffen werden immer wichtiger – mehr denn je sind Unternehmen aufgefordert, nachhaltig zu agieren, weil sie innerhalb ihres unternehmerischen Handelns eine ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung tragen. Dieser „Dreisatz“ gehört im STEAG-Konzern quasi zur DNA und wird in diesem Jahr auch erstmals in einem Nachhaltigkeitsbericht öffentlich dokumentiert.

    In dem 60-seitigen Dokument legt das Energieunternehmen dar, auf welch vielfältige Weise es bei der Entwicklung wettbewerbsfähiger und ressourcenschonender Lösungen für die Energiemärkte der Zukunft auch gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. So richten sich die unternehmerischen Aktivitäten im Bereich der Nachhaltigkeit bei STEAG an den zehn Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen aus. Der Global Compact ist eine Selbstverpflichtung von Unternehmen unter Federführung der UNO. Ins Leben gerufen wurde er zu Beginn des 21. Jahrhunderts mit dem Ziel, den Prozess der Globalisierung sozialer und ökologischer zu gestalten. STEAG ist dieser Übereinkunft bereits 2011 beigetreten und engagiert sich seither aktiv im „Deutschen Netzwerk des UN Global Compact“.

    Unternehmensverantwortung reicht über die eigenen Produkte hinaus 
    Dieses vielfältige Engagement ist für STEAG kein Selbstzweck, sondern vielmehr ein Bekenntnis zu einer zeitgemäßen, verantwortungsvollen und auf die Zukunft ausgerichteten Unternehmensführung: „Früher reichte es für Unternehmen aus, sich an geltende Gesetze zu halten, gute Produkte herzustellen und Arbeitsplätze zu bieten, um in der öffentlichen moralischen Wahrnehmung bestehen zu können“, sagt Arne Westermann. Der Professor an der International School of Management in Dortmund ist Experte für Corporate Social Responsibility, also des freiwilligen Bekenntnisses von Unternehmen zu einem nachhaltigen Handeln. „Inzwischen erwartet man wesentlich mehr von ihnen: Sie sollen sich um Umweltschutz kümmern und soziale Verantwortung übernehmen, indem sie die Arbeitsbedingungen bei den ausländischen Zulieferern im Blick haben oder zumindest die Einhaltung der Menschenrechte garantieren.“

    „Früher reichte es für Unternehmen aus, sich an geltende Gesetze zu halten, gute Produkte herzustellen und Arbeitsplätze zu bieten.“

    Dem kommt STEAG auf breiter Basis nach: „Seit Jahren haben wir in wesentlichen Prozessen innerhalb des Konzerns ökologische und soziale Bewertungs- und Entscheidungskriterien verbindlich verankert“, sagt Jörg Nierhaus, Chief Compliance Officer bei STEAG. „Die zehn Global Compact-Prinzipien behandeln die Themenbereiche ‚Schutz der Menschenrechte‘, ‚Wahrung von Arbeitnehmerrechten‘, ‚Umwelt- und Ressourcenschonung‘ und ‚Korruptionsbekämpfung‘.“ Dabei achtet STEAG traditionell insbesondere auf die Wahrung der Menschen- und Arbeitnehmerrechte gerade bei ausländischen Zulieferern.

    Weiteres Richtmaß: „Sustainable Development Goals“
    Darüber hinaus folgt der STEAG-Konzern in seinem unternehmerischen Handeln den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung, den „Sustainable Development Goals“ (SDG) der Vereinten Nationen. Sie beschreiben die Leitlinien der UNO für eine nachhaltige Entwicklung der Weltgesellschaft bis 2030. Alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben sich 2015 zu diesen Zielen bekannt. Sie reichen von der Armutsbekämpfung, dem Gesundheitsschutz und der Gleichstellung der Geschlechter über den Schutz des Klimas und der Umwelt bis hin zur Wahrung von Rechtstaatlichkeit. „Die ‚Sustainable Development Goals‘ bilden eine Art ethischen Kompass für unternehmerisches Handeln“, so Jörg Nierhaus.

    Dies zeigt sich etwa in dem steten Bemühen des STEAG-Konzerns, seit Jahren mehr und mehr auf regenerative Energieerzeugung, dezentrale Lösungen und einen schonenden Umgang mit Energieressourcen zu setzen. So achtet STEAG beispielsweise kontinuierlich darauf, die Fernwärmeversorgung durch die Erschließung von Abwärmequellen sowohl wirtschaftlicher als auch weniger ressourcenintensiv zu betreiben. Und ein Großteil der in den unternehmenseigenen Kraftwerken anfallenden Aschen und Stäube werden aufbereitet und zu CO2-neutralen Materialien für die Bauindustrie weiterverarbeitet.

    STEAG hat CO2-Emissionen um fast 80 Prozent reduziert
    Im Ergebnis ist es STEAG, bezogen auf die CO2-Emissionsmengen des Konzerns im Jahr 1990, gelungen, den eigenen CO2-Ausstoß bis Ende 2019 bereits um 79 Prozent reduziert. Zum Vergleich: Die Bundesrepublik Deutschland hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen von 1990 bis 2020 um 35 Prozent und bis 2030 um 55 Prozent zu senken. Diese Ziele hat STEAG schon deutlich vor der Zeit übererfüllt.

    STEAG ist stark in erneuerbaren Energien 
    Zugleich kommt der Energieerzeugung aus regenerativen Quellen bei STEAG eine stetig steigende Bedeutung zu. Jüngst hatte vor allem die Photovoltaik (PV) erhebliche Wachstumszahlen vorzuweisen: Die jüngste Konzerntochter STEAG Solar Energy Solutions GmbH – kurz: SENS – errichtet in den kommenden 18 Monaten in Italien und Spanien Solaranlagen mit einer installierten Leistung von über einem Gigawatt. Weitere Großanlagen sind in Planung und auch auf dem heimischen Markt hat sich SENS mit Erfolg etabliert: Dank der dort kürzlich installierten PV-Technik produziert das Wasserwerk in Essen-Überruhr künftig 170.000 Kilowattstunden grünen Strom pro Jahr. Und am saarländischen Standort Völklingen-Fenne gestaltet STEAG wir mit dem Projekt „HydroHub Fenne“ die wasserstoffbasierte und damit weitgehend emissionsfreie und klimaschonende Energiezukunft mit.