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  • Ein positives Signal für die Zukunft

    STEAG eröffnet neue Ausbildungswerkstatt in Herne

    Die Corona-Krise schlägt auch auf dem Ausbildungsmarkt durch. Die Bundesagentur für Arbeit geht von einem Minus von neun Prozent bei den angebotenen Ausbildungsplätzen in Deutschland aus. Mitten in diesem Krisenszenario setzt STEAG ein positives Signal: In Herne eröffnete das Energieunternehmen eine neue Ausbildungswerkstatt, in der künftig 64 Auszubildende in jeweils vier Lehrjahren auf ihre künftigen Berufe vorbereitet werden.

    Acht Monate wurde die ehemalige Fahrzeughalle an der Herner Forellstraße umgebaut, dort reihen sich nun 36 Werkbänke, Säulenbohrmaschinen, Drehmaschinen und Fräsen aneinander. In einem zusätzlich errichteten Neubau wurde Platz für Sozial- und Besprechungsräume sowie Umkleiden, Dusch- und Sanitärräume geschaffen. Auf insgesamt 900 Quadratmetern sind so optimale Lernbedingungen für Auszubildende in gewerblichen und technischen Berufen entstanden.

    „Junge Menschen, die wir ausbilden, sind unsere Fachkräfte und Kollegen von morgen.“

    Neben der gesellschaftlichen Verantwortung für die Förderung der kommenden Erwerbsgenerationen investiert STEAG damit auch in die eigene Zukunft: „Die jungen Menschen, die wir jetzt ausbilden, sind unsere Fachkräfte und Kollegen von morgen“, sagt Dr. Andreas Reichel, Arbeitsdirektor und Mitglied der Geschäftsführung der STEAG GmbH. „Für viele Bereiche, zum Beispiel für die Elektro- und Servicetechnik, benötigen wir speziell geschultes Fachpersonal, das wir am Arbeitsmarkt kaum finden. STEAG legt deshalb besonders viel Wert auf die Qualität der eigenen betrieblichen Ausbildung und investiert damit gezielt in die Zukunft des Unternehmens.“

    Oberbürgermeister und Arbeitsdirektor eröffnen gemeinsam
    Der STEAG-Geschäftsführer eröffnete die neue Ausbildungswerkstatt gemeinsam mit Dr. Frank Dudda. Der Herner Oberbürgermeister ist begeistert, dass die Ruhrgebietsstadt nun zentraler Ausbildungsort der STEAG ist - bislang lernten die Auszubildenden in den Ausbildungsstätten an den STEAG-Standorten Duisburg-Walsum und Lünen. „Ich freue mich sehr darüber, dass mit der Ausbildungswerkstatt hier in unserer Stadt ein Ort entstanden ist, an dem junge Menschen aus Herne und Umgebung die Chance bekommen, ihre eigene berufliche Zukunft zu gestalten Berufseinsteigern gute Perspektiven zu bieten, das ist das Ziel des Bündnisses für Arbeit in Herne.“

    In der neuen Ausbildungswerkstatt werden in vier Lehrjahren bis zu 64 Auszubildende gleichzeitig betreut. „Mit der neuen Ausbildungswerkstatt wird Herne zu unserem zentralen Ausbildungsort für die gewerblichen und technischen Berufe“, erklärt Torsten Koch, Ausbildungsleiter bei der STEAG-Tochtergesellschaft STEAG Technischer Service.

    Technisches Fachpersonal weiter gesucht
    Die Entscheidung, eine neue Ausbildungswerkstatt in Herne zu bauen, trägt auch dem Umstand Rechnung, dass STEAG technisches Fachpersonal künftig weniger für Großkraftwerke, sondern zunehmend im Bereich der technischen Dienstleistungen und beim Anlagenbetrieb benötigt. Die STEAG Technischer Service GmbH, die ihren Kunden aus Energiewirtschaft, Kommunen und Industrie Service- und Instandhaltungsdienstleistungen anbietet, übernimmt deshalb die gewerbliche und technische Ausbildung innerhalb des STEAG-Konzerns.

    „Motivierte, technikaffine Schulabsolventinnen und -absolventen herzlich eingeladen.“

    Derzeit bildet STEAG junge Menschen zu Elektronikern für Betriebstechnik und Industriemechanikern aus. Insgesamt sind momentan 87 gewerbliche und technische Auszubildende bei dem Essener Energieunternehmen beschäftigt. In Kürze werden die Stellenausschreibungen für die neuen Ausbildungsplätze im Ausbildungsjahr 2021 auf der STEAG-Internetseite veröffentlicht – in diesem Zusammenhang ermutigt Torsten Koch interessierte Schülerinnen und Schüler: „Wir laden motivierte, technikaffine Schulabsolventinnen und -absolventen herzlich ein, sich bei uns zu bewerben.“