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  • STEAG schüttet 45 Millionen Euro an Kommunale Beteiligungsgesellschaft aus

    KSBG-Aufsichtsratsvorsitzender Kufen: „STEAG hat Erwartungen erfüllt“

    58,6 Millionen Euro beträgt der Konzerngewinn der STEAG für das Geschäftsjahr 2017 – hiervon schüttet die STEAG GmbH 45 Millionen Euro an ihre alleinige Gesellschafterin aus, die Kommunale Beteiligungsgesellschaft KSBG. Mit dieser Gewinnausschüttung kann das Konsortium, bestehend aus den Stadtwerken der sechs Ruhrgebiets-Kommunen Bochum, Dinslaken, Dortmund, Duisburg, Essen und Oberhausen, auch in diesem Jahr seinen Kapitaldienst (Zinsen und Tilgung) wieder in vollem Umfang bedienen, der durch den Erwerb der STEAG entstanden ist.

    „Damit hat die STEAG die Erwartungen der Anteilseigner trotz der widrigen Rahmenbedingungen speziell auf dem deutschen Energiemarkt erfüllt“, resümiert Thomas Kufen, der Aufsichtsratsvorsitzende der KSBG. Der Oberbürgermeister der Stadt Essen bewertete vor allem das im Jahr 2016 gestartete Transformationsprogramm STEAG 2022 positiv: „Das ist auch Beleg für die Wirksamkeit der strategischen Maßnahmen der Geschäftsführung.“ Allein STEAG 2022 hat im abgelaufenen Geschäftsjahr in Summe eine Ergebnisverbesserung von rund 100 Millionen Euro bewirkt.

    Die beteiligten Stadtwerke hatten sich angesichts des herausfordernden Marktumfelds bereits 2017 bereit erklärt, für einen Zeitraum von drei Jahren auf eine Dividende zu verzichten, die über den Kapitaldienst hinaus geht. So wird STEAG zwar auch in den kommenden Jahren Ausschüttungen vornehmen, um dem Stadtwerke-Konsortium Zins- und Tilgungszahlungen zu ermöglichen. Zusätzliche Erträge wie in den vergangenen Jahren werden aber vereinbarungsgemäß erst ab dem Geschäftsjahr 2020 wieder ausgezahlt. „Wir haben uns aufseiten der Gesellschafter darauf eingestellt und sind uns einig, dass wir auf diese Weise am besten dazu beitragen, STEAG den notwendigen Spielraum für künftige Weichenstellungen zu geben“, sagt Thomas Kufen.

    Der Essener Oberbürgermeister betont, dass sich die kommunalen Gesellschafter ihrer Verantwortung für STEAG bewusst seien und sie sich zur Strategie der Geschäftsführung zur zukünftigen Ausrichtung des Unternehmens bekennen. „STEAG hat mit dem Programm STEAG 2022 frühzeitig auf die tiefgreifenden Veränderungen auf dem Energiemarkt reagiert. Diese Maßnahmen zeigen trotz der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen Erfolge, die sich nun auch in den Finanzkennzahlen widerspiegeln“, so Thomas Kufen. „Deshalb unterstützen nicht nur die Gesellschafter, sondern auch die Oberbürgermeister und Bürgermeister der am Stadtwerke-Konsortium beteiligten Kommunen den Kurs der STEAG-Geschäftsführung.“ In den kommenden Monaten wollen die Kommunen die weitere Entwicklung der STEAG auch durch einen Prozess zur nachhaltigen finanziellen Ausstattung der KSBG unterstützen.

    Bild: Ralph Schultheiß