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  • „Steag macht wieder Gewinn – und lockt Investoren an“

    Große Medienresonanz auf Bilanz-Pressekonferenz der STEAG

    Die Resonanz auf die Bilanz-Pressekonferenz des STEAG-Konzerns fiel ebenso umfassend wie vielfältig aus. Nachstehend eine Zusammenfassung der Berichterstattung in Tageszeitungen, Fachmagazinen und Online-Medien.

     

    Unter der Überschrift „Stromproduzent Steag macht wieder Gewinn - und lockt Investoren an“ stellt das Handelsblatt das Jahresergebnis 2017 sowie den Ausblick auf das Jahr 2018 in den Mittelpunkt seiner Berichterstattung: 

    „Auf den ersten Blick scheint beim Essener Stromproduzent wieder alles im Lot. Nach einem Fehlbetrag von 220,8 Millionen Euro im Jahr zuvor konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr ein positives Konzernergebnis nach Steuern von 58,6 Millionen Euro verbuchen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich um mehr als 60 Prozent auf 197,3 Millionen Euro. Damit übertraf der Traditionskonzern im Jahr seines 80-jähriges Bestehens die eigenen Prognosen. Tatsächlich steckt Steag aber nach wie vor in der Krise - und potenzielle Interessenten dürften wohl eher auf ein Schnäppchen hoffen: ,Wir haben 2017 einen wichtigen Zwischenschritt gemacht’, sagte Rumstadt - und fügte nüchtern hinzu: ,Wir wissen, dass noch harte Jahre vor uns liegen, denen wir uns stellen.“ 

    Auch in der Handelsblatt-Rubrik ,Worte des Tages’ tritt STEAG beziehunsgweise Joachim Rumstadt als Vorsitzender der Geschäftsführung in Erscheinung: 

    „,Die Energiebranche erlebt die nächste Stufe der Konsolidierung.’
    Joachim Rumstadt, Chef des Essener Energiekonzerns Steag, rechnet nach dem Megadeal von Eon und RWE mit weiteren Transaktionen.“ 

     

    Die Börsen-Zeitung thematisiert die im Rahmen der Bilanz-Pressekonferenz thematisierte Strategie der STEAG: 

    „Um gegenzusteuern, investiert das Unternehmen zunehmend in erneuerbare Energien und die dezentrale Stromerzeugung. Zum Wachstum beitragen sollen die Übernahme von zwei Müllverbrennungsanlagen vom Konkurrenten Vattenfall und die Akquisition des Aachener Atomkraftwerkebelüftungsherstellers Krantz. Während die Steag im Inland 410 Arbeitsplätze in konventionellen Kraftwerken und in der Verwaltung gestrichen hat, kamen in Indien und Brasilien für Ingenieursdienstleistungen 630 neue Stellen hinzu.“ 

     

    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung konzentriert sich auf die leicht gesteigerte Eigenkapitalbasis der STEAG sowie auf mögliche Neustrukturierungen im Gesellschafterkreis: 

    „,Unser Ziel ist eine Eigenkapitalerhöhung auf Ebene der Steag’, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Joachim Rumstadt, bei der Vorlage der Jahresbilanz. Die Eigenkapitalquote ist im vorigen Geschäftsjahr zwar um knapp einen Punkt gestiegen; mit lediglich 11,3 Prozent steht das Unternehmen in einem wirtschaftlich weiterhin sehr widrigen Umfeld aber immer noch auf sehr brüchigem Fundament. Da die kommunalen Eigentümer – zumeist ziemlich klamme Städte aus dem Ruhrgebiet – kaum zu einer Finanzspritze bereit sein dürften, liebäugelt er mit einem Investor von außen.“ 

     

    Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung betont, dass STEAG - wie auch andere Energieunternehmen – die Zunahme der Erneuerbaren Energien zu schaffen macht: 

    „Im vergangenen Jahr ist die Steag zwar wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt, leidet aber nach wie vor unter den Folgen der Energiewende. Die hohe Einspeisung von Windenergie ins deutsche Stromnetz führe zu einem ,enormen wirtschaftlichen Druck’ auf die Steag-Steinkohlekraftwerke im Ruhrgebiet und im Saarland, berichtete Konzernchef Rumstadt bei der Bilanz-Pressekonferenz.“ 

     

    Die Rheinische Post thematisiert unter anderem die Ausschüttung, die STEAG verabredungsgemäß an die Kommunale Beteiligungsgesellschaft abführt:

    „An die Eigentümer schüttet die Steag für 2017 so viel aus, dass diese ihre Schulden bedienen können: 45 Millionen (Vorjahr: 55 Millionen) gehen an die KSBG, in der sechs Revier-Stadtwerke ihre Steag-Anteile gebündelt haben. Sie hatten den Steag-Kauf für 1,2 Milliarden zum großen Teil über Fremdkapital finanziert.“ 

     

    Die Saarbrücker Zeitung konzentriert sich unter der Überschrift „Positives Signal für Kraftwerk Bexbach“ auf die im Saarland beheimateten STEAG-Kraftwerke:

    „Der Essener Energiekonzern Steag will für seine saarländischen Kohle-Kraftwerke Weiher (Quierschied) und Bexbach in den kommenden Wochen bei der Bundesnetzagentur erneut die vorläufige Stilllegung beantragen, wie es das Unternehmen bereits vor zwei Jahren einmal gemacht hatte. Allerdings hatte der Übertragungsnetzbetreiber Amprion die beiden Stromfabriken damals als systemrelevant eingestuft, so dass die Kraftwerke weiter am Netz bleiben mussten, um bei Bedarf elektrische Energie liefern zu können. Rumstadt geht davon aus, dass die Systemrelevanz über April 2019 hinaus weiter fortbesteht, so dass die Arbeitsplätze der rund 250 Beschäftigten an beiden Standorten gesichert sind. Denn Steinkohle-Kraftwerkesind das Rückgrat der Energiewende.’“ 

     

    Unter der Überschrift „Steag dreht Kohlestrom zurück“ geht die Deutsche Presseagentur auf die hohen Investitionen in Zukunftsmärkte ein, mit denen STEAG auf den sinkenden Absatz von aus Steinkohle erzeugtem Strom reagiert:

    „Der Essener Kraftwerksbetreiber Steag ist im vergangenen Jahr in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt, leidet aber weiter unter der Absatzflaute für seinen Kohlestrom. Um gegenzusteuern, investiert das Unternehmen zunehmend in erneuerbare Energien und die dezentrale Stromerzeugung. Dieser Unternehmensbereich trage mittlerweile ein Drittel zum Konzernergebnis bei und solle wachsen, sagte Rumstadt.“ 

     

    Die Agentur Reuters thematisiert die Einschätzungen von Joachim Rumstadt zur Entwicklung des Energiemarktes: 

    „Steag rechnet nach dem Mega-Deal der Energieriesen E.ON und RWE mit weiteren Transaktionen auf dem deutschen Energiemarkt. ,Die Energiebranche erlebt die nächste Stufe der Konsolidierung’, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Joachim Rumstadt, am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz in Essen. Die Versorger hätten die Notwendigkeit erkannt, sich stärker zu fokussieren und nicht mehr die gesamte Wertschöpfungskette abzudecken. Zudem gebe es in Deutschland aktive ausländische Versorger, die sich wie Vattenfall von Kohleassets trennen wollten. Andere Versorger wollten in den deutschen Markt eintreten oder wieder zurückkehren.“ 

     

    Der Wirtschaftsnachrichtendienst Dow Jones konzentriert sich auf die positiven Finanzkennzahlen des abgelaufenen Geschäftsjahrs:

    „Der Essener Stromkonzern Steag schreibt wieder schwarze Zahlen: Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von 58,6 Millionen Euro nach einem Verlust von 220,8 Millionen Euro im Vorjahr 2016. Wie der Konzern am Donnerstag bei Vorlage der Bilanz bekannt gab, kletterte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Jahresvergleich um mehr als 60 Prozent auf 197,3 Millionen Euro, während der Umsatz auf vergleichbarer Basis um knapp acht Prozent auf 3,6 Milliarden Euro stieg. Steag wird seinen kommunalen Eigentümern, die in der KSBG (Kommunale Beteiligungsgesellschaft) organisiert sind, insgesamt 45 Millionen Euro ausschütten. Damit sollen die Anteilseigner ihre durch den Steag-Kauf entstandenen Kapitaldienste leisten können. Mit den Jahreszahlen 2017 übertrifft der Energiekonzern die Ergebnisprognose. ”Wir haben 2017 das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben”, sagte Unternehmenschef Joachim Rumstadt. 

     

    Unter der Überschrift „Verkäufe stabilisieren Steag-Bilanz“ erklärt der Branchendienst energate, welche gezielten Maßnahmen der STEAG dazu beigetragen haben, den Fehlbetrag des Geschäftsjahrs 2016 in 2017 aufholen zu können: 

    „Der Kraftwerkekonzern Steag ist mit dem Geschäftsjahr 2017 in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Das Konzernergebnis nach Steuern verbesserte sich deutlich auf 58,6 Mio. Euro. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Fehlbetrag von fast 221 Mio. Euro ausgewiesen – hauptsächlich aufgrund von Vorsorgeaufwendungen für Personalab- und Anlagenrückbau.“ 

     

    Die Fachzeitschrift Energie & Management geht unter der Überschrift „Nostalgie ist kein Geschäftsmodell” auf die Strategie der STEAG ein, künftig  verstärkt in erneuerbare und dezentrale Energien zu investieren: 

    „Um künftig nicht allein in der kohlenschwarzen Ecke zu stehen, kündigte Steag auf der Bilanzpressekonferenz für die kommenden fünf Jahre Investitionen von rund 650 Mio. Euro in das Geschäftsfeld erneuerbare Energien und dezentrale Anlagen an. Dieser Unternehmensbereich steuert schon heute rund ein Drittel zum Konzernergebnis bei, in den kommenden Jahren sollen es 50 % werden. Eine Jahreszahl, wann dieses Ziel erreicht werden soll, nannte Rumstadt aber nicht. Dass die Zeiten vorbei sind, in denen die Steag als reiner Kohleverstromer (mit einem Appendix Fernwärme) ihr Geld verdiente, vorbei sind, formulierte Rumstadt so: ,Nostalgie ist kein Geschäftsmodell.’” 

     

    Und schlussendlich weist der Westdeutsche Rundfunk darauf hin, dass dezentrale Energien bereits heute ein Drittel des Konzernergebnisses der STEAG ausmachen:

    „Um gegenzusteuern, investiert das Unternehmen zunehmend in erneuerbare Energien und die dezentrale Stromerzeugung. Dieser Unternehmensbereich trage mittlerweile ein Drittel zum Konzernergebnis bei und solle wachsen, sagte Rumstadt. Steag beschäftigte Ende vergangenen Jahres knapp 6.500 Mitarbeiter. Die Hälfte davon im Ausland.“

    Bild: Fotolia / Daniel Ernst