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STEAG verkauft Anteile an Fernwärmeversorgung Niederrhein an Stadtwerke Dinslaken

Essen/Dinslaken. Die Essener STEAG Fernwärme GmbH verkauft 21 Prozent ihrer Anteile an der Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH (FN) an die Stadtwerke Dinslaken. Ein entsprechender Vertrag wurde bereits am 29. September 2017 vom Geschäftsführer der Stadtwerke Dinslaken Josef Kremer und Vertretern der STEAG Fernwärme GmbH unterzeichnet. Am 18. Oktober erfolgte die Zustimmung des STEAG-Aufsichtsrates. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Im Zuge der Neuausrichtung des STEAG-Konzerns stand unter anderem auch der Verkauf der FNBeteiligung zur Diskussion. Die Stadtwerke Dinslaken signalisierten Interesse, ihren Anteil an der FN auszubauen. Michael Straus, Geschäftsführer der STEAG Fernwärme GmbH äußert sich über den Anteilsverkauf: „Wir freuen uns, dass wir mit den Stadtwerken Dinslaken einen kompetenten und verantwortungsvollen Käufer gefunden haben, dem das Fernwärmegeschäft als Mehrheitsanteilseigner bereits bestens bekannt ist.“ Josef Kremer, Geschäftsführer der Stadtwerke Dinslaken, stuft den Anteilskauf für die weitere Unternehmensentwicklung sowohl der FN wie auch für den Stadtwerke Dinslaken-Konzern als positiv ein.

Mit der Übernahme der 21 Prozent von STEAG Fernwärme steigt der Anteil der Stadtwerke Dinslaken an der FN von vormals 57,1 Prozent auf nun 78,1 Prozent. Der STEAG-Konzern zieht sich mit dem Verkauf der 21 Prozent nicht vollständig aus der FN zurück. Von den ursprünglich 26 Prozent verbleiben nach dem Verkauf noch 5 Prozent im Konzern. Den Stadtwerken Dinslaken wurde auf die verbliebenen 5 Prozent der Anteile eine Kaufoption zugesichert, die frühestens Ende 2023 ausgeübt werden kann.

Unberührt von dem Kaufvertrag zwischen den Stadtwerken Dinslaken und der STEAG Fernwärme sind die FN-Anteile der beiden anderen Gesellschafter Stadtwerke Duisburg AG (10,0 %) und ENNI Energie und Umwelt GmbH (6,9 %).