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  • Grüner Wasserstoff - für eine nachhaltige und klimaneutrale Zukunft

    Bei STEAG Energy Services entwickeln wir optimale Konzepte für die Erzeugung, die Speicherung, die Verwertung und den Transport von grünem Wasserstoff. Industrie sowie Investoren schätzen in diesen Bereichen unsere Beratungskompetenz.

    Die Dekarbonisierung und die Energiewende sind eine der größten aktuellen Herausforderungen. Wir sind davon überzeugt, dass die Wasserstofftechnologie einen entscheidenden Beitrag dazu leisten kann, um diese generationenübergreifende Aufgabe zu meistern. Damit dies erfolgreich gelingt, bieten wir ein breites Portfolio an Leistungen an, angetrieben durch den Anspruch die beste Lösung für unsere Partner und Kunden zu finden. In unseren Projekten setzen wir stets auf grünen Wasserstoff, der aus CO2-freien bzw. erneuerbaren Quellen produziert wird.

    Langjährige Erfahrung in Planung, Betrieb, Wartung und Optimierung von Energieerzeugungsanlagen

    Konzeptionierung und Begleitung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten für CO2-Abscheidung, Speicher/ Batterien, Wasserstoff -Elektrolyse vom Antrag bis zur Integration in bestehende Anlagen

    Projektentwicklung von PtX-Anwendungen und industrielle Einsatzmöglichkeiten

    Technische und wirtschaftliche Beurteilung verschiedener PtX-Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette

    Einsatz von Wasserstoff als Stromspeicher (Erzeugung, Speicherung und Rückverstromung)

    Die Herstellung von grünem Wasserstoff ist bereits Stand der Technik

    Sowohl auf Bundesebene, als auch auf Landesebene gibt es Wasserstoff-Strategien, um den Standort Deutschland bei dieser Technologie zu festigen. Die Politik hat erkannt, dass sich die Wasserstoffwirtschaft als eine Säule der Energieversorgung etablieren muss und fördert entsprechende Projekte.

    „Wasserstoff ist der Rockstar sauberer Energien“, so der Kommissions-Vizepräsidenten der Europäischen Union (EU), Frans Timmermanns. Aber die Gewinnung von Wasserstoff als klimafreundlicher Energieträger ist kein ökologischer Selbstzweck. Es muss und wird sich ein Markt entwickeln, auf dem Abnehmer bereit sind, grünen Wasserstoff in großen Mengen zu ordern. Nur so kann die Dekarbonisierung vorangetrieben werden und gleichzeitig die Produktionsprozesse mit gleichbleibend hoher Qualität weiterlaufen.

    Diesen sogenannten Markthochlauf hat die Bundesregierung zu einem wichtigen Bestandteil ihrer nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) gemacht. Bis 2030 sollen Erzeugungsanlagen für grünen Wasserstoff mit einer Gesamtleistung von bis zu fünf Gigawatt (GW) errichtet und staatlich gefördert werden. Zum Vergleich: In der gesamten EU soll die Wasserstoffproduktion bis 2024 bis zu sechs GW betragen. Weitere fünf GW sollen in Deutschland laut NWS bis 2035 oder spätestens 2040 folgen; in der EU sollen es bis 2030 mindestens 40 GW sein. Konkret heißt es in der NWS: „Angebot, Versorgung und Nachfrage werden immer zusammenhängend betrachtet.“

    Was versteht man unter Power-to-X?

    Unter Power-to-X Technologien versteht man die Transformation von grünem Strom (also Strom aus erneuerbaren Energien) in einen speicherbaren Stoff (X). Im konkreten Fall ist dies Wasserstoff, der als Speichermedium aufgrund seiner stofflichen Wandelbarkeit als wichtiges Scharnier einer erfolgreichen Sektorenkopplung gilt. Er soll in Form der aus ihm produzierbaren Folgeprodukte der entscheidende Hebel werden, um insbesondere energieintensive Industrien CO2-frei zu machen.

    Erklärtes Ziel der Politik ist es, Deutschland beim Thema Wasserstoffproduktion zum internationalen Vorreiter zu machen. Schon das Konjunkturpaket, das die Bundesregierung im Sommer 2020 zur Bekämpfung der volkswirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise verabschiedet hatte, sah dafür sieben Milliarden Euro an Fördermitteln vor. Weitere zwei Milliarden Euro sollen in internationale Kooperationsprojekte fließen. Der Grundbaustein für eine bilanziell emissionsfreie Zukunft, ist der Aufbau einer Erzeugungsinfrastruktur. Dieser Schritt ist notwendig, um Wasserstoff als wirksames Instrument zu etablieren und langfristig Klimaschutzziele zu etablieren.

    Unsere Erfahrungen in der Umwandlung von grünem Strom in (grünen) Wasserstoff spiegelt sich in der Konzeption diverse Projekte wieder, wie z.B. der „Hydrohub“ Fenne.

    STEAG unterstützt Industriekunden kompetent und umfassend in folgenden Bereichen:

    • Erarbeitung von technischen und wirtschaftlichen Konzepten
    • Erstellung von Machbarkeitsstudien
    • Ermittlung, Auswahl und Antragsstellung im Rahmen geeigneter Förderinstrumente
    • Erstellung der Vorplanung
    • Unterstützung bei der Genehmigungsplanung
    • Integration unterschiedlicher Energiequellen
    • Ausarbeitung von technischen Spezifikationen
    • Erstellung von GU- und Losausschreibungen und Angebotsauswertung
    • Verhandlungsführung mit Lieferanten
    • Bearbeitung von Schnittstellen und Standortintegration
    • Qualitätsmanagement und Prozessoptimierung
    • Vollumfängliche Owner’s Engineering-Leistungen

    Die Farbenlehre des Wasserstoffs

    In der aktuellen Diskussion wird Wasserstoff oft mit bestimmten Farbeigenschaften belegt; so ist die Rede von „grünem“, „türkisem“, „blauem“ oder „grauem“ Wasserstoff.

    Die unterschiedlichen Farben kategorisieren die Art der Produktion und die Emissionsbelastung des Wasserstoffs

    • Grüner Wasserstoff

      Grüner Wasserstoff wird per Elektrolyse hergestellt. Der verwendete Strom stammt aus regenerativen Quellen, wie Wind- oder Sonnenenergie und ist bilanziell frei von CO2-Emissionen.

    • Türkiser Wasserstoff

      Türkiser Wasserstoff wird per Methanpyrolyse (Methane Splitting) aus Erdgas hergestellt. Dabei wird das Erdgas in einem Hochtemperaturreaktor thermisch in seine Bestandteile Wasserstoff und Kohlenstoff zerlegt. Dieses Verfahren gilt als klimaneutral, sofern die dabei verbrauchte elektrische Energie aus regenerativen Quellen stammt.

    • Blauer Wasserstoff

      Blauer Wasserstoff wird aus fossilen Brennstoffen wie Erdgas oder Kohle hergestellt. Die angewandte Methode der Dampfreformierung ist seit rund 100 Jahren bekannt und gilt aktuell als wirtschaftlichste Methode zur synthetischen Wasserstoff-Herstellung in industriellem Maßstab. Gut 95 Prozent des weltweit produzierten Wasserstoffs werden so hergestellt.

    • Grauer Wasserstoff

      Grauer Wasserstoff wird auf demselben Wege produziert wie blauer Wasserstoff – mit dem entscheidenden Unterschied, dass das im Prozess freigesetzte CO2 nicht abgeschieden und eingelagert, sondern emittiert wird. Bilanziell ist diese Form des Wasserstoffs für eine Erreichung der Klimaschutzziele am wenigsten geeignet.

    Wasserstoff-Herstellung durch Elektrolyse

    Im sogenannten Elektrolyseverfahren wird Wasser in seine Grundkomponenten Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Die beiden Komponenten können anschließend vielfach energiewirtschaftlich genutzt werden. Der so gewonnene Wasserstoff kann nun in Gasnetze eingespeist werden oder öffentliche Wasserstoff-Tankstellen für Brennstoffzellenfahrzeuge versorgen. Die bei der Elektrolyse anfallende Wärme kann beispielsweise in Fernwärmenetz eingespeist werden. Außerdem lässt sich mit Wasserstoff natürlich auch wieder Strom erzeugen.

    Wasserstoff für die Industrie

    Politisch ist längst entschieden, dass Wasserstoff zukünftig in der Industrie eine entscheidende Rolle spielen soll. Deutschland soll in diesem Bereich international eine Pionierrolle übernehmen. Erfahren Sie hier mehr über den Einsatz von grünem Wasserstoff in der Industrie.

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    Wasserstoff für Investoren

    Für private Investoren ist grüner Wasserstoff ein zukunftssicheres Investment. STEAG unterstützt hierbei mit seiner Expertise beim Einwerben von öffentlichen Finanzmitteln oder als Berater für Finanzierungsinstitute. Erfahren Sie mehr über die Zukunft dieses Wachstumsmarktes.

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