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  • Mathias Fritsch

    Maschinist Anlagen-/Kranfahrer

    Mathias Fritsch ist seit 2013 in der T.A. Lauta beschäftigt. Nach seiner Ausbildung hat er selbst eine Stelle als Meister angetreten.


    Zur Person 
    Mathias Fritsch (30) ist seit 2013 bei T.A. Lauta und engagiert sich zusätzlich im Betriebsrat.

    Wie sind Sie zu STEAG/zur T. A. Lauta gekommen und wo haben Sie begonnen?
    Ich habe meine Ausbildung zum Mechatroniker 2009 im Vattenfall-Kraftwerk Jänschwalde begonnen. Meine guten Leistungen in der Schule und in der Ausbildungsstätte haben mir ermöglicht, meine Ausbildung um ein halbes Jahr zu verkürzen. Anschließend absolvierte ich einen Betriebseinsatz als Maschinist im Anlagenbetrieb im Vattenfall-Kraftwerk Schwarze Pumpe, jetzt LEAG. Nach diesem Einsatz entdeckte ich im Vattenfall-Intranet eine Stellenausschreibung der T.A. Lauta. Vattenfall war zu diesem Zeitpunkt genau wie STEAG Gesellschafter der T. A. Lauta. Ich habe mich dann auf diese Stelle beworben und wurde als Maschinist/Anlagen-/Kranfahrer unbefristet eingestellt.

    Sie begleiten Weiterbildungsmaßnahmen an Ihrem Standort. Welche Möglichkeiten gibt es da in den gewerblich-technischen Berufen?
    Aus diversen Mitarbeitergesprächen und dem umfangreichen Personalentwicklungskonzept der T. A. Lauta hat sich für mich die Chance ergeben, mich als Industriemeister mit der Fachrichtung Metall weiterzubilden. Da mir anschließend an den Meisterabschluss eine Stelle als Meister in der Instandhaltung in Aussicht gestellt wurde, habe ich diese Möglichkeit sofort wahrgenommen. Es hat sich gleich gezeigt, dass zusätzliche Qualifikationen honoriert werden. Die Gegebenheiten, sich hier am Standort weiterzubilden, sind grundsätzlich sehr gut, denn die Qualifizierung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht an erster Stelle. Andere Weiterbildungsmaßnahmen sind z. B. der Meister für Kreislauf- und Abfallwirtschaft sowie für Städtereinigung.

    Wie läuft ein typischer Arbeitstag bei Ihnen ab?
    Der Arbeitstag beginnt bei mir entweder auf der zentralen Warte oder dem Kranleitstand der T. A. Lauta. Das ist abhängig von der jeweiligen Einsatzplanung. Auf der zentralen Warte findet die Schichtübergabe statt. Hier übernehme ich je nach Einsatzplanung mindestens einen Anlagenbereich von meinen Kollegen der Vorschicht. Die Anlagenteile der T. A. Lauta sind grob in folgende Bereiche eingeteilt: Kesselhaus, Maschinenhaus und die Rauchgasreinigung zur Verfügung.

    Ausgebildet wurde ich außerdem zum Wartenfahrer, so kann ich diesen im Bedarfsfall vertreten. Bei den oben genannten Anlagenteilen stehen die Anlagenkontrolle, diverse Reinigungs- und Reparaturarbeiten und anlagenspezifische Arbeiten in Abstimmung mit dem Wartenfahrer im Vordergrund. Zu den üblichen Aufgaben als Wartenfahrer gehören die komplette Prozessüberwachung der Gesamtanlage, das Eingreifen in den Prozess bei Abweichungen (z.B. Anpassung der Feuerführung der beiden Verbrennungslinien) und das Erkennen sowie die Beseitigung von Störungen. Als Kranfahrer habe ich die Aufgabe, den ankommenden Abfall aus den Kippstellen zu beräumen und gemäß dem Bunkerregime unter ständigem Mischen einzulagern. Dabei ist es wichtig, dass der Abfall unseren Annahmebedingungen einspricht. Sollten bei der Sichtkontrolle Störstoffe erkannt werden, müssen geeignete Maßnahmen eingeleitet werden. Das ständige Mischen ist eine wichtige Aufgabe, um einen annähernd homogenen Abfall für die Verbrennungslinien zur Verfügung zu stellen. 

    Mitbestimmung ist ein wichtiges Thema. Was waren Ihre Beweggründe, sich als Betriebsrat aufstellen und wählen zu lassen?
    Ich habe mich als Betriebsrat aufstellen lassen, um mich für die Interessen der Belegschaft einzusetzen und im gesetzlichen Rahmen mitzubestimmen sowie Arbeitsbedingungen aktiv mitzugestalten. Außerdem macht mir die Arbeit im Team des Betriebsrats einfach sehr viel Spaß.

    Was bedeutet die STEAG-Familie für Sie bzw. spürt man diese am Standort in Lauta?
    Die STEAG-Familie bietet eine sehr gute soziale Absicherung und Leistungen über den gesetzlichen Rahmen hinaus. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie liegt der STEAG am Herzen und es gibt viele Maßnahmen, die das fördern.