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  • Berg? Ab!

    Als Mario Schmoltzi (34) und Christoph Dollhausen (35) sich im Rahmen des „General Management Program“ für angehende Führungskräfte der STEAG zum ersten Mal begegnen, ist schnell klar: Die zwei werden sich verstehen. Zum Kennenlernen sollte jeder Teilnehmer einen Gegenstand mitbringen, der ihm persönlich viel bedeutet – und beide haben einen Integralhelm zum Mountainbiken in der Hand.

    Natürlich haben sie sich sofort zum gemeinsamen Fahren verabredet, jetzt sitzen beide in Essen Heisingen auf ihren Bikes. Wobei „springen“, „heizen“ und „fliegen“ die besseren Worte wären: Beide sind seit ihrer Jugend auf Mountainbikes unterwegs und wissen, was sie tun – kein Sprung und keine Abfahrt werden ausgelassen.

    „Mit 12 bin ich so ein bisschen durch den Wald gefahren. Dann habe ich die falschen Freunde kennengelernt“, lacht Dollhausen. Mit denen ist er durch Europa gereist, hat an Events überall auf dem Kontinent teilgenommen. Mit Erfolg: Gleich das erste Rennen in Belgien gewinnt er, landet später in den Top 10 bei der Deutschen Meisterschaft im Downhill der Junioren. Heute fährt er immer noch ab und zu mit, „aber mit dem Alter wird man ja ruhiger. Jetzt steht das Erlebnis im Mittelpunkt.“

    Schmoltzi hat ähnlich früh angefangen: „Mit 13 bin ich mit meinem Vater auf Tour gegangen, manchmal waren wir das ganze Wochenende unterwegs.“ Als er später in London arbeitet, fährt er natürlich auch hier Mountainbike – und sorgt selbst für die nötigen Strecken: „The Trax“ heißt der Club, den er mitgründet und der in Tottenham einen BMX- und Mountainbike-Park baut. Neben seinem Job wird er Bike-Trainer und hilft dabei, den Kids aus dem schwierigen Stadtteil eine Perspektive zu geben – und auch er macht seine Sache erfolgreich: Über 100 Jugendliche fahren, springen und kurven nach kurzer Anlaufzeit durch den Parcours.

    Heute handelt Schmoltzi für STEAG mit dem in den Kraftwerken produzierten Strom, Dollhausen leitet das Marketing des Konzerns. Und während Letzterer sich als junger Fahrer selbst vermarktet und dabei eine Menge für seinen jetzigen Job gelernt hat, betont Schmoltzi vor allem die intensive Zusammenarbeit mit ganz verschiedenen Menschen, die ihm bei seiner Arbeit zugutekommt. Jetzt kommt den beiden aber erst mal die hügelige Essener Landschaft entgegen: Da hinten kommt wieder ein Berg – ab geht’s!

    *Wir sind ein gewachsenes Unternehmen mit vielen nationalen und internationalen Standorten und Projekten. Deshalb bieten wir an unterschiedlichen Standorten auch unterschiedliche Leistungen.