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  • Maren Jeske

    Duale Studentin

    Ausbildung und Studium parallel? Bei uns ist das möglich. Maren Jeske erzählt, warum sie sich für dieses Modell bei STEAG entschieden hat und wie sie Internationalität im Unternehmen erlebt.


    Zur Person
    Maren Jeske (22) hat sich nach dem Abitur zunächst für einen anderen Bildungsweg entschieden. 2016 orientierte sie sich um und ist seitdem ein Teil der STEAG-Familie.

    Warum haben Sie sich für ein duales Studium bei STEAG entschieden?
    Nach meinem Abitur 2014 habe ich zunächst ein Vollzeitstudium an der Ruhr-Universität Bochum in den Fachrichtungen Englisch und Medienwissenschaften begonnen. Diese Form des Studiums war mir zu theoretisch und mir fehlte eine genaue Berufsvorstellung. Zwei Semester später habe ich mich dann entschieden, mich in Richtung eines dualen Studiums umzuorientieren. Außer bei STEAG habe ich mich auch noch bei weiteren Industriekonzernen in der Umgebung beworben. Da mir STEAG aber genau die Kombination aus einer Ausbildung zur Industriekauffrau mit IHK-Abschluss und einem Studium zum Bachelor of Arts in International Management angeboten hat, die mir von Anfang an vorschwebte, war die Entscheidung schnell gefallen. Außerdem hatte ich zuvor aus anderen Unternehmen gehört, dass STEAG als Ausbildungsbetrieb einen guten Ruf genießt. Auch die englische Sprache, die mich zu meinem ersten Studium bewogen hat, kommt hier nicht zu kurz. Der Studiengang International Management findet zur Hälfte auf Deutsch und zur Hälfte auf Englisch statt und durch die Internationalität von STEAG kommen mir meine Sprachkenntnisse sehr zugute.

    STEAG bietet den dualen Studenten die Möglichkeit, ein Praktikum an den Auslandsstandorten zu machen. Sie waren in Kolumbien, richtig?
    Ja, ich hatte 2018 die Chance, einen Monat in Kolumbien zu verbringen. Ich war gemeinsam mit einer Kollegin aus dem dualen Studium überwiegend in der Verwaltung unserer Tochtergesellschaft Compañia Electrica de Sochagota in Bogotá eingesetzt. Einen Teil der Zeit haben wir aber auch im Kraftwerk in Paipa verbracht und durften die Kollegen zu einem Workshop in Armenia in der Kaffeeregion Kolumbiens begleiten. Es war wirklich interessant zu sehen, wie ein Auslandsstandort, der auch ein Kraftwerk hat, funktioniert. Dadurch, dass wir vor Ort in Familien von Mitarbeitern untergekommen sind, haben wir auch eine enge Verbindung zu den Menschen aufgebaut. Die haben uns dann netterweise dabei geholfen, vor Ort eine Wochenendreise an die Pazifikküste zu machen, um dort Wale zu beobachten. Insgesamt war das Praktikum eine tolle Erfahrung.


    Sie engagieren sich zusätzlich in der Jugend- und Auszubildendenvertretung. Wie sind Sie dazu gekommen?

    Ich denke, dass Mitbestimmung ein wichtiges Thema ist, und setze mich auch gerne für andere ein. Darüber hinaus ist es sehr hilfreich und spannend, eng mit dem Betriebsrat zusammenarbeiten sowie mit den JAVis von anderen Standorten. Man bekommt unheimlich viel mit, lernt, wie die anderen ihre Probleme angehen, und unterstützt sich gegenseitig.

    Wie erleben Sie die STEAG-Familie?
    In der Ausbildung lernt man die STEAG-Familie vielleicht etwas anders kennen als die anderen Kollegen. Dadurch, dass man viele verschiedene Abteilungen durchläuft, kommt einem das Unternehmen enger verflochten vor. Durch meine JAV-Tätigkeit habe ich wie bereits erwähnt auch viel Kontakt zu den Azubis der anderen Standorte, wodurch mein Eindruck des Unternehmens noch familiärer wird. Man kennt und schätzt sich und baut schon früh Verbindungen innerhalb des ganzen Konzerns auf.

    Wo holen Sie sich privat Ihre Energie her?
    Das duale Studium ist toll und bringt mich persönlich enorm weiter, braucht aber auch einen guten Ausgleich, um mal etwas Luft zu bekommen. Dabei helfen mir vor allem mein Freund, meine Familie und meine Freunde. Mit denen gehe ich gerne an die frische Luft und mache Sport, um einen freien Kopf zu bekommen.