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  • Julian Hälker

    Referent Projekt- und Beteiligungsmanagement

    Julian Hälker hat bei STEAG berufsbegleitend International Management studiert. Heute übernimmt er die Projektleitung in nationalen und internationalen Projekten – beispielsweise für die Prüfung eines Anteilskauf eines vietnamesischen Unternehmens.

    Zur Person
    Julian Hälker (29) ist seit 2010 für STEAG tätig. Er hat bereits sein duales Studium im Unternehmen gemacht und ist seither ein Mitglied der STEAG-Familie.

    Seit wann sind Sie für STEAG tätig?
    2010 habe ich ein duales Studium der Fachrichtung „International Management" und eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei STEAG begonnen. Die Kombination einer akademischen Ausbildung an der FOM in Essen und der parallelen Ausbildung in einem renommierten Unternehmen war in meinen Augen ein guter Einstieg in die Arbeitswelt. Direkt im Anschluss das Studium und die Berufsausbildung konnte ich im internationalen Projektmanagement der STEAG GmbH tätig sein und erste Auslandserfahrungen sammeln. 2017 erfolgte der interne Wechsel in das Projekt- und Beteiligungsmanagement der STEAG Power Minerals GmbH in Dinslaken.

    Sie haben bei STEAG ein duales Studium gemacht und sind seither im Unternehmen. Würden Sie sagen, dass Sie deshalb eine besondere Verbindung zum Unternehmen haben? 
    Ja, das kann man so sagen. Ein Aspekt, der mir durch die Berufsausbildung, in der verschiedene Fachbereiche des Unternehmens durchlaufen werden, durch die Tätigkeit im Projektmanagement mit interdisziplinären Teams und durch das Mitarbeiterentwicklungsprogramm des STEAG-Konzerns immer wieder positiv zugutekommt, ist das Netzwerk im Unternehmen. Bei nahezu jeder Frage- oder Problemstellung fällt mir ein Kollege aus anderen operativen Bereichen oder Stabsbereichen ein, der gerne mit Rat und Tat zur Seite steht. 

    „Viele Kollegen verfügen über langjährige Erfahrungen im Markt und geben Wissen und Expertise an jüngere Kollegen weiter.“

    Welche Aufgaben gehören zu Ihrem Arbeitsalltag?
    Als Referent im Projekt- und Beteiligungsmanagement übernehme ich Projektleitungen oder Teilprojektleitungen von nationalen und internationalen Projekten. Jedes Projekt ist hierbei anders und muss individuell betrachtet und aufgebaut werden. Projekte, die von mir betreut werden, können sowohl dem Unternehmenswachstum dienen (z.B. Unternehmenskäufe und -gründungen), aber auch in die Kategorien Prozessoptimierung oder Forschung und Entwicklung fallen. Neben dem Aufbau der optimalen Projektstruktur gehören zu den Aufgaben als Projektleiter unter anderem die Koordination von Ressourcen, die Überwachung von Budget und Zeitplan, Verhandlungen von relevanten Verträgen, die Erstellung von Gremienunterlagen und die regelmäßige Abstimmung mit der Geschäftsführung der STEAG Power Minerals GmbH. 

    Wie würden Sie die STEAG-Familie bei der STEAG Power Minerals in Dinslaken beschreiben? 
    Da der Standort im Vergleich zu der STEAG-Konzernzentrale recht klein ist, kennen sich beinahe alle Kollegen untereinander gut und persönlich. Viele Kollegen verfügen über langjährige Erfahrungen im Markt und geben Wissen und Expertise an jüngere Kollegen weiter. Durch diese kommt wiederum ein „frischer Wind“ in das Unternehmen, neue Ideen werden generiert und Projekte gemeinsam angegangen - und das alles bei angenehmer Arbeitsatmosphäre in einem heraufordernden und abwechslungsreichen Markt.

    In welche Projekte sind Sie zurzeit involviert? 
    Aktuell bin ich hauptsächlich in zwei Projekte eingebunden: Im Bereich Kraftwerksnebenprodukte der STEAG Power Minerals GmbH wird momentan der Anteilskauf eines Unternehmens in Vietnam geprüft. Der Markt für Kraftwerksnebenprodukte befindet sich in Vietnam aktuell noch im Aufbau und besitzt großes Potenzial für die Zukunft. Im Bereich Strahlmittel der STEAG Power Minerals GmbH wurde im Frühjahr dieses Jahres nach einer intensiven Entwicklungsphase ein langjähriger Liefervertrag für ein alternatives Rohmaterial für die Produktion von Strahlmitteln abgeschlossen. Damit die mittelfristige Umstellung des aktuell in der Produktion genutzten Granulats aus Steinkohlekraftwerken auf einen natürlichen Rohstoff gut abläuft, sind in diesem Projekt bspw. der Bau einer Aufbereitungsanlage und der nachhaltige Aufbau einer optimalen Logistikkette vorgesehen.