• DE
  • Hasan Karaduman

    Ingenieur

    Hasan Karaduman ist an unserem Standort in Herne eingesetzt und außerdem in das Projekt GuD Herne 6 eingebunden. Wir haben nachgefragt.


    Zur Person 
    Hasan Karaduman (35) ist seit 2009 ein Teil der STEAG-Familie und ist neben Bestandsprojekten auch an neuen Projekten beteiligt. 

    Wann und wie sind Sie zu STEAG gekommen?
    Ich bin bereits 2009 zu STEAG gekommen. Ich habe damals als Betriebsingenieur für Maschinentechnik im Kraftwerk Lünen angefangen.

    Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
    Bis 10 Uhr sieht jeder Tag ziemlich ähnlich aus.

    Morgens wird erst einmal das Schichtbuch gelesen. So weiß ich, was in der Nacht passiert ist. Anschließend checke ich meine Mails und nehme mir dann Zeit, um die wichtigsten Betriebsdaten der letzten 24 Stunden zu prüfen, dazu gehören zum Beispiel die Schwingungen an der Turbine. Um 8:30 Uhr findet immer eine Frühbesprechung in einer kleinen Runde und um 9 Uhr die große mit allen Fachbereichen am Standort statt.

    Nach 10 Uhr gibt es immer wieder neue Termine und Besprechungen: sei es eine behördliche Inspektion, ein einfaches Arbeitsgespräch zu Instandhaltungsthemen oder auch die Betreuung von Besuchergruppen zum Beispiel aus Schulen und Universitäten. 

    Sie haben 2016 an dem Energy Development Program teilgenommen. Was hat Ihnen das für Ihre berufliche Entwicklung gebracht?
    Das Wichtigste am EDP ist das Bilden eines Netzwerkes innerhalb des eigenen Konzerns. Da ich im Kraftwerk weit entfernt von allen Aktivitäten in Essen bin, war es eine Freude, Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen, die nichts mit Technik zu tun haben. Es ist wesentlich einfacher, sich im Konzern Informationen zu beschaffen, wenn man die Strukturen anderer Bereiche und auch Ansprechpartner innerhalb solcher kennt. Ich würde sagen, dass ich durch das EDP einige Aufgaben aus meinem beruflichen Umfeld heute besser lösen kann.

    Inwiefern werden Sie in die aktuellen Projekte bei STEAG eingebunden?
    Das aktuellste Projekt, an dessen Spielfeldrand ich mitwirken darf, ist das GuD Herne 6. Dieses Projekt ist besonders interessant und wichtig, da eines der weltweit modernsten Gas-und-Dampf-Kraftwerke entstehen soll. Neben der Elektrizität, die erzeugt wird, kann die STEAG Fernwärme viele Haushalte mit der zusätzlich erzeugten Wärme versorgen. Ich denke, dass der Bau des Kraftwerks ein wichtiger Schritt in eine umweltfreundliche Zukunft ist.

     

    Was bedeutet für Sie die STEAG-Familie?
    Für mich bedeutet die STEAG-Familie ein sehr gutes Equilibrium aus wirtschaftlichem Erfolg, Arbeits- und Freizeit, Arbeitssicherheit, Anerkennung und Wertschätzung zwischen Kollegen sowie zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten. Außerdem stehen bei STEAG die Mitarbeiter immer ganz oben.