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  • Gritt Dietz

    Referentin Personalmanagement

    Gritt Dietz ist es gelungen, ihre Familie mit ihrer Karriere zu vereinbaren. Wie sie das geschafft hat, erfahren Sie im Interview.


    Wie sind Sie zur STEAG gekommen und wo haben Sie begonnen?
    Ein Kommilitone, der bereits bei STEAG Entsorgung GmbH als Aushilfe arbeitete, hat mich angesprochen, ob ich mir vorstellen könnte, für den Bereich Abfallwirtschaft eine Kundendatenbank aufzubauen. Da ich während meines Studiums in einem der ersten Microsoft-Schulungszentren in Deutschland gearbeitet hatte, waren mir die Produkte bereits vertraut und ich habe mich bei den Kollegen in Essen beworben. Noch während meines Studiums habe ich dann in den Vertrieb gewechselt. Nach Abschluss meines Betriebswirtschaftsstudiums war ich verantwortlich für Marketing und Strategie im Bereich Kraftwerksentsorgung und Reststoffverwertung.

    Welche Möglichkeiten ergaben sich nach der Geburt Ihres Kindes, bei STEAG wieder in den Job einzusteigen?
    Bei der Geburt meines ersten Kindes war ich Leiterin Außendienst und Marketing im Vertrieb. Im Rahmen der Elternzeit habe ich diese Aufgabe zunächst in Teilzeit wieder aufgenommen und konnte einen der ersten Telearbeitsplätze bei STEAG nutzen. 

    Heute bieten wir unseren Mitarbeiter/innen folgende Möglichkeiten beim Wiedereinstieg ins Berufsleben:

    • Home-Office / Telearbeitsplatz
    • Flexible Arbeitszeiten und Teilzeitarbeit

    Zur Person
    Gritt Dietz (52) begann ihre STEAG-Laufbahn bereits während ihres Betriebswirtschaftsstudiums. Sie hat schon einige Standorte und mehrere Unternehmen unseres Konzerns kennengelernt.

    Wie verlief der Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Geburt Ihres/Ihrer Kindes/Kinder?
    STEAG war bei den Teilzeitmodellen immer flexibel. In der ersten Zeit (der 50 % TZ) habe ich an 2 Tagen die Woche gearbeitet, später habe ich die Arbeitszeit auf 4 Tage die Woche verteilt. Nach der Erhöhung der TZ auf 75 % wurde meinem Familienmodell Rechnung getragen. Ich habe in einer Woche Vollzeit und in der nächsten Woche TZ gearbeitet. Die Flexibilität ist aber keine Einbahnstraße. Für mich war es auch immer selbstverständlich, die Arbeitszeit wenn nötig temporär oder im Einzelfall an betriebliche Belange anzupassen. (Veranstaltungen/Messen oder auch die Befragung der MA im Schichtbetrieb in den KW.)

    Nutzen oder nutzten Sie die Unterstützung von STEAG bei der Betreuung Ihres/Ihrer Kinder?
    Diese Möglichkeit gab es zur damaligen Zeit leider noch nicht. Heute gibt es diverse Möglichkeiten der Unterstützung. So zum Beispiel:

    • Elternzeitregelungen (über die gesetzlichen Regelungen hinaus)
    • Unterstützung bei Kinderbetreuung (z. B. KiTa-Plätze, finanzielle Unterstützung)
    • Kinderferienbetreuung

    Was bedeutet die STEAG-Familie für Sie?
    Vielleicht kann man es so zusammenfassen: Ich bin seit fast 27 Jahren bei STEAG. Auch wenn nicht immer alles gut läuft und meinen Vorstellungen entspricht, so kann ich uneingeschränkt sagen: Ich arbeite immer noch gerne bei STEAG und komme jeden Morgen gerne ins Unternehmen, weil ich mich auf den Job und die Menschen bei STEAG freue.

    Wo holen Sie sich privat Ihre Energie her?
    Energie hole ich mir beim Laufen und Wandern.

    Welche Tipps haben Sie für (werdende) Mütter im Berufsleben?
    In erster Linie kann ich nur raten, sich selbst nicht zu sehr unter Druck zu setzen und alle Rollen perfekt bedienen zu wollen. Man muss Prioritäten setzen und diese immer wieder überprüfen. Das Wichtigste ist gute Organisation und gutes Zeitmanagement und keine Scheu, die Familie/Großeltern und Freunde einzubinden oder sich von außen Hilfe zu holen.