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  • Claudia Mahl

    STEAG Fernwärme Leiterin wärmetechnische Anlagen

    Claudia Mahl hat als Mitarbeiterin der STEAG Fernwärme an unserem Energy Development Program teilgenommen. Von ihren Erfahrungen erzählt sie uns im Interview.


    Zur Person
    Claudia Mahl (37) ist seit 2012 bei unserer Tochtergesellschaft, der STEAG Fernwärme, und seit 2014 in ihrer Position als Leiterin für wärmetechnische Anlagen. Das Vorurteil, dass Männer Frauen im technischen Umfeld nicht ernst nehmen, kann sie allerdings nicht bestätigen. 

    Wie sind Sie zu STEAG gekommen und wie war Ihr Werdegang im Unternehmen?
    Ich bin über ein Stellenportal auf ein Stellenangebot der STEAG Fernwärme aufmerksam geworden und habe mich beworben. Nach etwa einem Jahr bei der technischen Planung, habe ich auf meine jetzige Stelle gewechselt und bin seit Anfang 2014 im Betriebsbereich tätig.

    Hier beschäftige ich mich unter anderem mit der Instandhaltung von Kesseln, Wärmetauschern, Pumpen usw. in den Fernwärmestandorten und der Fernwärmeschiene Ruhr. Dazu gehört auch die Planung des Reparaturbudgets und der Betriebsausstattung. Des Weiteren plane ich notwendige Umbauten der Standorte mit und arbeite beim Energiemanagementsystem und für weitere Audits der Fernwärme. Dazu gibt es immer wieder zusätzliche Dinge, die ebenfalls erledigt werden müssen und die Arbeit sehr abwechslungsreich machen.

    Sie kümmern sich bei der Fernwärme um wärmetechnische Anlagen. Ihr berufliches Umfeld besteht da wahrscheinlich eher aus Männern. Hat Sie das schon einmal vor Herausforderungen gestellt?
    Ich bin von meinen Kollegen zu Beginn meiner Tätigkeit sehr freundlich und vorurteilslos aufgenommen worden. Bei der Einarbeitung in den Bereich wurde ich von allen unterstützt und auch jetzt klappt die Zusammenarbeit nach wie vor sehr gut. Da ich nur aus meiner persönlichen Sicht so urteilen kann, möchte ich das nicht verallgemeinernd sagen. Ich kann schließlich nicht für andere sprechen.

    STEAG bietet das Energy Development Program zur Erweiterung der Kompetenzen und des konzernweiten Netzwerks an. Was konnten Sie als Teilnehmerin des Programms für sich mitnehmen?
    Das EDP bietet vor allem die Möglichkeit, Kollegen und deren Tätigkeiten aus den anderen Gesellschaften kennenzulernen. Da ansonsten die Zusammenarbeit der Fernwärme mit den anderen Gesellschaften wegen des doch unterschiedlichen Geschäftsbereiches eher selten ist, kann ich das EDP nur empfehlen.

    „Bei der Fernwärme werden die Zusammenarbeit und das Zugehörigkeitsgefühl noch sehr gelebt.“

    Wie erleben Sie die STEAG-Familie bei der STEAG Fernwärme?

    Bei der Fernwärme werden die Zusammenarbeit und das Zugehörigkeitsgefühl meiner Meinung nach noch sehr gelebt. Das liegt vielleicht auch mit an der Tatsache, dass die Anzahl der Kollegen eher klein ist und man sich untereinander kennt.

    Wo holen Sie sich privat Ihre Energie her?
    Ich habe einen knapp zweijährigen Sohn, mit dem ich viel nach draußen gehe. Dabei bleibt man in Bewegung und lernt immer wieder Neues, gerade auch aus der Sicht der Kinder.