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  • Christian Breuer

    Christian Breuer ist nicht nur für unsere Tochtergesellschaft STEAG Technischer Service tätig, sondern lehrt auch als Dozent an der Universität.


    Zur Person
    Christian Breuer (36) wollte nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann in einen technischen Beruf. 2005 hat er entschieden, dass STEAG dafür das richtige Umfeld bietet.

    Wann und wie sind Sie das erste Mal mit STEAG in Berührung gekommen?
    Nachdem ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert hatte, war für mich recht schnell klar, dass ich in die Technik wechseln wollte. Meine erste Berührung mit STEAG hatte ich, als mir eine damalige Arbeitskollegin sagte, dass die Saar Energie AG kooperative Studenten für die Fachrichtung Elektrotechnik sucht. Also habe ich mit Harry Recktenwald telefoniert und mich dann beworben. Das war Anfang des Jahres 2005. Vorher hatte ich keinerlei Berührungspunkte mit STEAG.

    Sie befassen sich viel mit neuen Technologien, u. a. mit Elektromobilität. Können Sie aus Ihrer Sicht kurz erklären, warum das so wichtig ist?
    Die Energieversorgung und der Verkehrssektor befinden sich, unter anderem auch politisch gesteuert, im Wandel. Da ist es nur logisch und konsequent, dass sich ein Technologiekonzern wie STEAG damit beschäftigen muss. Ähnlich wie es bei Batteriespeichern zu Zeiten von LESSY war, wird auch das Thema Elektromobilität mittel- bis langfristig einen großen Stellenwert weltweit einnehmen. Perspektivisch können die mobilen Speicher, wie man in Zukunft Traktionsbatterien in Fahrzeugen bezeichnen kann, intelligent gesteuert einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leisten. Zudem stellt die Herausforderung, Elektromobilität in unsere bestehende elektrische Infrastruktur zu integrieren, ein großes Beschäftigungsfeld für STEAG dar.

    Wie ist Ihr Interesse an der Dozententätigkeit entstanden?
    Eigentlich durch einen glücklichen Zufall. Ich hatte zwar bereits parallel zum Studium das ein oder andere Tutorium für nachfolgende Semester gehalten, mich jedoch nie intensiv mit dieser Thematik beschäftigt. Auch bei STEAG habe ich im Laufe der Zeit einige Studenten während ihres Studiums oder auch während ihrer Abschlussarbeit betreut. Das hat mir immer viel Freude bereitet. Das Angebot der Lehramtstätigkeit kam über einen Studenten, den ich gemeinsam mit Prof. Dengel betreut hatte. Ich freue mich, diese Möglichkeit erhalten zu haben.

    Wie erleben Sie die STEAG-Familie bei der STS?
    Durch meine Tätigkeit bei STS, im Bereich „Energieanlagen – Neue Technologien“ habe ich sehr viele Anknüpfungspunkte innerhalb des Konzerns in die verschiedenen Gesellschaften. Es ist immer wieder spannend zu sehen, was alles bei STEAG gemacht wird und welche Kompetenzen in den jeweiligen Bereichen vorhanden sind. Es muss uns gelingen, diese vielseitigen und sehr unterschiedlichen Aktivitäten projektbezogen zu bündeln und so die Innovationskraft von STEAG in richtungsweisenden Projekten wie z. B. GBS darzustellen.