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  • Angelika Tuschen

    Business Services  Enterprise Resource Planning

    Angelika Tuschen hat sich in unserer IT gegen ihre männlichen Kollegen durchgesetzt und hat heute eine leitende Funktion. Wie ihr das gelungen ist, erzählt sie im Interview.


    Zur Person 
    Angelika Tuschen (54) ist seit 1983 bei STEAG. Nach ihrer Ausbildung hat sie sowohl unsere Angebote zur Weiterbildung als auch private Weiterbildungen genutzt und sich so für ihre jetzige Position qualifiziert. 

    Wie sind Sie zur STEAG gekommen und was ist Ihre jetzige Tätigkeit?
    Nach dem Abschluss der höheren Handelsschule 1983 habe ich mich für eine kaufmännische Ausbildung bei STEAG beworben. Anstoß der Bewerbung war der Vater eines Freundes, der am Standort in Herne gearbeitet hat. Er fragte nach, ob ich mich denn auch bei STEAG beworben hätte. Nach dem Einstellungsverfahren habe ich die Chance bekommen, eine Ausbildung zu beginnen. Nach mehreren Weiterbildungen und Umorganisationen leite ich seit dem 01.01.2018 die Gruppe Enterprise Resource Planning (ERP) der STEAG Energy Services IT. Mein Team betreut vorwiegend die kaufmännischen Systeme von STEAG, wie z.B. die SAP-Systeme. Diese Systeme sorgen für reibungslose kaufmännische Prozesse innerhalb des gesamten Konzerns.

    STEAG hat es mir zum Glück immer ermöglicht, meine Tätigkeit mit meiner Familie zu vereinbaren. Als ich vor 18 Jahren Mutter geworden bin, konnte ich die flexiblen Arbeitszeitmodelle nutzen und in Teilzeit arbeiten.

    Wie sieht Ihr typischer Arbeitsalltag aus?
    Der typische Arbeitsalltag ist sehr abwechslungsreich. Auf der einen Seite gibt es tägliche Routinetätigkeiten wie das Monitoring einzelner Funktionalitäten, andererseits implementiere ich SAP-Einstellungen. Weiterhin macht einen Großteil der Zeit die Koordination von Kundenanforderungen inkl. Beauftragung der externen Dienstleister aus und den Kunden beratend zur Seite zu stehen. Für mich ist jeder Anwender ein Kunde und so arbeiten mein Team und ich auch tagtäglich. Darüber hinaus nimmt einen großen Teil meiner Zeit auch die Mitarbeiterführung in Anspruch. Ich versuche, immer ein offenes Ohr für meine Mitarbeiter zu haben und sie in allen Belangen zu unterstützen.

    „Ich versuche, immer ein offenes Ohr für meine Mitarbeiter zu haben und sie in allen Belangen zu unterstützen.“

    Glücklicherweise interessieren sich mehr und mehr Frauen für technische Berufe. Was möchten Sie potenziellen Interessentinnen zurufen oder haben Sie Tipps?

    Sie sollen sich von der Männerwelt nicht abschrecken lassen. Bleibt beharrlich, mit Fachkompetenz und mit sozialer Kompetenz und gesundem Menschenverstand geht alles.

    Wie erleben Sie die sprichwörtliche STEAG-Familie?
    Um ehrlich zu sein, empfinde ich diese Familie nicht jeden Tag. Wir stehen als Unternehmen im Markt und müssen unseren Kunden in Abhängigkeit des politischen Umfeldes tagtäglich Lösungen, Dienstleistungen und Produkte bieten, da ist Zeit knapp und Lösungsdruck da. Nichtsdestotrotz bleibt ab zu noch Zeit für einen Plausch mit den Kollegen.

    Wo holen Sie sich privat Ihre Energie her?
    Durch meine Familie und draußen an der frischen Luft mit einem regelmäßigen Lauftraining in der Woche und am Wochenende mit vielen Unternehmungen fern ab von meiner Arbeit. Dann sind meine Batterien wieder voll für den nächsten turbulenten und spannenden Montag.