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  • Erfolgreich geübt!

    Höhenretter der Feuerwehr Gladbeck proben die Bergung einer Person aus dem 130 Meter hohen Maschinenhaus des Windrads auf der Mottbruchhalde

    Gladbeck/Essen. Am gestrigen Donnerstag, 7. Juli, führte das Höhenrettungsteams der Feuerwehr Gladbeck eine spektakulär anzusehende Rettungsübung am Windrad auf der Mottbruchhalde durch: Eine fiktiv verletzte Person wurde aus dem Maschinenhaus des Windrads in 130 Metern geborgen, gesichert und anschließend abgeseilt. Die Übung verlief erfolgreich und ohne Zwischenfälle.

    Rund zehn Mitglieder des Höhenrettungsteams der Feuerwehr Gladbeck sowie technisches Personal des Anlagenbetreibers Gladbeck-Wind GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen von STEAG und RWE, war bei nahezu idealen äußeren Bedingungen vor Ort, um die Übung durchzuführen und zu begleiten.

    Spektakuläre Bilder
    „Der Einsatz in beziehungsweise auf einem Windrad ist immer eine besondere Herausforderung und erfordert von allen Beteiligten höchste Konzentration“, sagt Carsten Gärtner vom Höhenrettungsteam der Feuerwehr Gladbeck. Deswegen sei für die Vorbereitung auf einen Ernstfall eine solche Übung sehr wichtig, denn neben der Anlagentechnik sei auch jeder Standort wegen der spezifischen Windverhältnisse auf Nabenhöhe anders. „Um diese lokalen Besonderheiten kennenzulernen, braucht es daher solche Übungen.“

    Bei dem Übungseinsatz, der vom Vormittag bis in den späteren Nachmittag dauerte, entstanden entsprechend spektakuläre Bilder. „Unfälle mit Personenschäden kommen in Windenergieanlagen – Gott sei Dank – sehr, sehr selten vor. Dementsprechend ist auch für uns ein solcher Einsatz keine Routine“, sagt Enrico Pavel-Goldberg, der sich bei der STEAG New Energies GmbH im Auftrag der Gladbeck-Wind GmbH um die Betriebsführung der Anlage kümmert und bei der Übung ebenfalls zugegen war.

    Rettungsübungen finden regelmäßig statt
    STEAG probt an allen Standorten gemeinsam mit den jeweils lokal zuständigen Feuerwehren für den – hoffentlich nie eintretenden – Ernstfall. Zuletzt hatte es Mitte Juni eine Einsatzübung der Feuerwehr Essen im Heizwerk Rüttenscheid der STEAG Fernwärme GmbH gegeben.