Wie kommt der Strom in die Steckdose?

Woher kommt Strom? Aus der Steckdose! Aber wie wird er gemacht? Diese Fragekönnen die Drittklässler der Adolf-Reichwein-
Grundschule in Altenessen mühelos beantworten. Sie wurden von STEAGAuszubildenden in die ,Geheimnisse‘ der Energieerzeugung
eingewiesen.

Corporate Responsibility hat bei STEAG einen hohen Stellenwert. Schon die Auszubildenden des Energieunternehmens lernen, wie wichtig unternehmerische Verantwortung für die Gesellschaft ist — und geben dieses Wissen gern weiter. Zum Beispiel an die Schülerinnen und Schüler der Adolf-Reichwein-Grundschule in Altenessen. Im Rahmen des Sozialprojekts ,Jugendfarm‘ ließen sich die Achtund Neunjährigen vom STEAG-Nachwuchs zeigen, wie aus natürlichen Ressourcen umweltschonend Strom gewonnen wird.

Dabei belassen es die STEAG-Auszubildenden nicht bei grauer Theorie. „Wir haben schon den Anspruch, das Wissen so interessant wie möglich zu vermitteln“, erläutert Udo Woidneck, Compliance-Officer des Energieunternehmens und zugleich verantwortlich für Corporate Responsibility bei STEAG. „Dafür haben die Auszubildenden eigens einen kleinen Energiepark zum Mitmachen und Beobachten konzipiert und gebaut.“

An fünf Stationen mit den Schwerpunkten Wind, Wasser, Solar, Wiederverwertung und Reststoffe erklärten die STEAG-Auszubildenden wie sich aus diesen Elementen und Stoffen Strom herstellen lässt: Während die Energiegewinnung mittels Wind- und Wasserrad noch plausibel erschien, riefen die Solarzelle, mittels deren Energie sich ein Wasserspringbrunnen betreiben, und die in Einmachgläsern gepflanzte Kresse, aus der sich Biogas abzapfen lässt, Staunen hervor.

Das mit Abstand größte Hallo gab es aber an der Station für Reststoffe: Hier erläuterte der STEAG-Nachwuchs, dass Gips als Nebenprodukt bei der Verbrennung von Steinkohle im Kraftwerksbetrieb anfällt. Im Mittelpunkt stand dabei aber natürlich nicht die industrielle Weiterverwendung, sondern kindlich gerecht — Matsch. In den durften die 40 Mädchen und Jungen ihre Hände drücken und sich so einen individuellen Abdruck mit nach Hause nehmen.

Abschließend ,prüften‘ die STEAG-Azubis mit einem Quiz, ob die Klasse auch gut aufgepasst hat. „Durchfallen kann da keiner. Aber die gute Resonanz vermittelt unseren Auszubildenden, dass sich ihre Mühe gelohnt hat“, sagt Udo Woidneck. „Und das ist ein Erfolg für sich.“