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  • STEAG Fernwärme unterstützt Lebensraum für Pinguine

    Einen besseren Namenspaten hätte sich die STEAG Fernwärme GmbH nicht aussuchen können: Brillenpinguine sind eine der wenigen Pinguinarten, die auch Wärme mögen. Das Unternehmen unterstützt die „STEAG Fernwärme Pinguin Bay“ in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen.

    Der Brillenpinguin, wissenschaftlich Spheniscus demersus, ist die einzige frei lebende Pinguinart in Afrika. Die Tiere, die ihren Namen den brillenförmigen Hautflecken um ihre Augen verdanken, bewohnen die Küsten Südafrikas, Namibias und Mosambiks. Wegen der Überfischung und Vermüllung der Meere gilt der Bestand des Brillenpinguins als gefährdet. Insgesamt soll es nur noch rund 50.000 Tiere geben.

    Umso wichtiger ist es, diesen Pinguinen einen naturnahen Lebensraum zur Verfügung zu stellen. Den finden zwölf Brillenpinguine nun in einer speziell gestalteten Anlage mit Land- und Wasserzone in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. 240 Quadratmeter umfasst das Becken in der Erlebniswelt Afrika, gefüllt mit 315 Kubikmeter Wasser, in dem die zwölf Tiere ab sofort schwimmen und tauchen können. Die Dimensionen haben ihren Grund: Brillenpinguine benötigen Auslauf, auf Futtersuche schwimmen die Tiere täglich bis zu 50 Kilometer weit. Dabei können die Pinguine nun von den Zoo-Besuchern durch eine Unterwassereinsicht beobachtet werden. An Land sorgen Felsformationen für Rückzugsmöglichkeiten, Uferzonen und Sandbereiche sind den heimatlichen Stränden Südafrikas nachempfunden. „Das Gesicht der Fernwärme in unseren Versorgungsgebieten Essen, Bottrop und Gelsenkirchen sind die Klimakavaliere, dargestellt von Kaiserpinguinen. Umso mehr fühlen wir uns mit den kleinen Artgenossen im neugeschaffenen Brillenpinguingehege verbunden“, sagt Michael Straus. Der kaufmännische Geschäftsführer der STEAG Fernwärme eröffnete die „STEAG Fernwärme Pinguin Bay“ gemeinsam mit Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Ulrich Köllmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Gelsenkirchen, und dem Leiter der ZOOM Erlebniswelt Dr. Hendrik Berendson. „In ihrem natürlichen Lebensraum nimmt die Brillenpinguin- Population trotz Schutzmaßnahmen ab“, schildert Michael Straus. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir uns nun für den Artenschutz engagieren können.“

    An diesem Engagement möchte STEAG Fernwärme auch potenzielle Besucher des Gelsenkirchener Zoos, im speziellen Familien, teilhaben lassen: Das Unternehmen verloste deshalb 50 Mal vier Eintrittskarten.