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  • STEAG bringt den Strom auf die Straße

    Elektroautos sind der zentrale Punkt in der Verkehrswende und unerlässlich für eine nachhaltigere Mobilität in Deutschland. Bei STEAG entwickeln Ingenieure intelligente Konzepte für die Vernetzung von Energieanlagen und Ladeinfrastruktur.

    Vom Sinn eines Elektroautos muss Christian Breuer nicht überzeugt werden. Der Elektroingenieur in Diensten von STEAG Technischer Service GmbH (STS) fährt seit geraumer Zeit einen „Stromer“ und weiß nicht nur um die Vorzüge des elektrischen Fahrens, sondern auch um das Kernproblem von E-Mobilen: „Die reibungslose Nutzung steht und fällt mit der Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Ladesäulen. Wenn die zentral platziert, einfach in der Handhabung und darüber hinaus noch intelligent in das Stromnetz eingebunden sind, ist diese Technologie nicht aufzuhalten.“

    Obwohl Bundesregierung, Umweltverbände und inzwischen auch die Automobilhersteller das Elektroauto als zentralen Baustein der Verkehrswende in Deutschland preisen, dümpelten die Verkaufszahlen lange Zeit dahin.

    "Die reibungslose Nutzung steht und fällt mit der Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Ladesäulen."

    Christian Breuer, Elektroingenieur, STEAG Technischer Service

    Zuletzt allerdings entwickelten sich die Zulassungszahlen positiv: Das Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach hat in einer Studie für 2019 einen absoluten Zuwachs von 41.000 Elektroautos oder 60 Prozent ermittelt. Der Marktanteil stieg von zwei auf drei Prozent und Deutschland wurde damit im Gesamtjahr 2019 zum weltweit drittgrößten E-Fahrzeugmarkt. Mehr Elektroautos benötigen mehr Ladesäulen: 18.400 Stromtankstellen wurden im ersten Quartal 2020 in Deutschland gezählt, 4.300 mehr als im Vorjahr. „Der Bedarf wird weiter sprunghaft steigen“, sagt Christian Breuer. Im Saarland hat er bereits einige E-Mobilitäts-Projekte realisiert. „Wir stellen auch einfach nur Ladesäulen auf, wenn der Kunde das wünscht. Aber dank der verschiedenen Kompetenzen im STEAG-Konzern können wir viel mehr: Von der Konzeptstudie über die Vor- und Entwurfsplanung, Auslegung und Ausschreibung und das Projektmanagement bis hin zur Planprüfung, Bauleitung und schließlich Inbetriebnahme kann STS für jeden Kunden ein individuelles Angebot realisieren.“

    Vor allem in der Wohnungswirtschaft und in Wirtschaftsunternehmen mit eigenem Fuhrpark wächst das Interesse an ganzheitlichen Lösungen. Wenn beispielsweise Investoren eine neue Wohnanlage planen, werden heute im Regelfall Ladestationen für Elektroautos gleich mit eingeplant. „Da stellen sich dann Fragen wie: Soll schnell oder langsam geladen werden? Welche Verbindungen sollen vorgehalten werden – Ladesäule oder Wallbox?“, so der STEAG-Ingenieur. „Bei Fuhrparks für Unternehmen wiederum stellen sich andere Fragen: Welche Fahrwege und welche Entfernungen sind zu bewältigen? Welche Ladeleistung muss das Netz vorhalten, wenn es nicht ein oder zwei, sondern 50 oder sogar 100 E-Autos sind?“

    „Wir kennen uns sowohl in der Stromerzeugung als auch in Stromnetzen aus. Wir waren eines der ersten Unternehmen, das Batteriespeicher ans Netz gebracht hat, und wir haben eine Expertise als Energiedienstleister in fast allen Erzeugungsformen“, sagt Dr. Wolfgang Cieslik, Geschäftsführer Markt und Erzeugung STEAG. „Das fließt in unsere Arbeit ein. Und deshalb ist es nur konsequent, dass wir Elektromobilität auf Basis intelligenter Gesamtkonzepte in unserem Portfolio haben.“