Potenzial für mehr

In Brasilien als größtem Land Südamerikas sollen verstärkt Windkraft- und Solaranlagen den
steigenden Strombedarf decken. Dafür hat sich in den vergangenen Jahren das STEAG-Unternehmen SES do Brasil als gefragter Dienstleister etabliert.

„Von Rio de Janeiro aus betreiben und überwachen wir mehrere Anlagen im ganzen Land.“

Juracy Monteiro, Geschäftsführerin STEAG Energy Services do Brasil

Brasilien ist in etwa doppelt so groß wie die 28 Länder der Europäischen Union zusammen, 208 Millionen Menschen leben in der siebtgrößten Volkswirtschaft der Welt. Dementsprechend hoch ist der Energiebedarf: Von derzeit 476 Megawattstunden (MWh) sollen die Strom-Erzeugungskapazitäten bis 2024 auf insgesamt 554 MWh steigen.

Bereits heute werden 61 Prozent des brasilianischen Stroms in Wasserkraftwerken erzeugt. Doch der Ausbau dieser Anlagen ist wegen der negativen Umweltauswirkungen etwa durch Rodungen von Regenwald, aber auch wegen der Umsiedlungen der in den Flussgebieten lebenden Menschen zunehmend umstritten. Ein weiteres Problem resultiert aus dem Klimawandel: Weniger Regen bedeutet weniger Wasser in den Flüssen, sodass eine kontinuierliche Stromproduktion nicht konstant möglich ist.

„Aktuell betreuen wir im brasilianischen Markt für Erneuerbare Energien eine Gesamtleistung von rund drei Gigawatt.“

Juracy Monteiro, Geschäftsführerin STEAG Energy Services do Brasil

Deshalb setzt die Regierung verstärkt auf eine Stromerzeugung aus Windkraft- und Solaranlagen und greift dafür auch auf das Know-how von Spezialisten zurück. Einer dieser Experten ist das STEAG-Unternehmen STEAG Energy Services (SES) do Brasil. Nachdem das Team um Geschäftsführerin Juracy Monteiro im Sommer dieses Jahres Wartungsverträge für acht Windkraftparks und weitere Betriebsführungsvereinbarungen für Solarkraftwerke abgeschlossen hat, ist SES do Brasil für die Betriebsführung und Instandhaltung von mehr als 30 Erzeugungsanlagen für Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft und Biomasse verantwortlich. „Aktuell betreuen wir im brasilianischen Markt für Erneuerbare Energien eine Gesamtleistung von rund drei Gigawatt“, sagt Juracy Monteiro. „Deshalb haben wir unser Team ausgebaut. Momentan haben wir etwa 150 Mitarbeiter, die im Bereich Erneuerbare Energien tätig sind.“

Zentrale der STEAG-Aktivitäten in Brasilien ist die Küstenmetropole Rio de Janeiro. Hier errichtete SES do Brasil Anfang 2017 in einer Rekordzeit von lediglich vier Monaten ihre zentrale Leitwarte für Monitoring und Fernsteuerung. „Von hier aus betreiben und überwachen wir mehrere Anlagen im ganzen Land“, so Juracy Monteiro. Zu den namhaften Kunden zählen führende Investoren im Land wie beispielsweise Omega Energia, Atlas Renewable Energy, Cubico Sustainable Investments, ENGIE, Solar sowie Kinross und Servtec. Allesamt gute Referenzen, die bei weiteren Ausschreibungen hilfreich sein können. Wenn es nach der SES-do-Brasil-Geschäftsführerin geht, wird mit der steigenden Stromproduktion auch das STEAG-Unternehmen wachsen: „Wir können auf die Erfahrung unseres Mutterunternehmens SES zurückgreifen, haben ein motiviertes Team und noch viel Potenzial.“