Gut gerüstet für den ersten Job

Für 45 junge Menschen hat im Spätsommer der „Ernst des Lebens“ begonnen – sie starten ihre Ausbildungen bei STEAG. Ob in gewerblich-technischen oder kaufmännischen Berufen – STEAG gibt jungen Menschen eine erstklassige Ausbildung als Startbasis für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.

 

 

Ausbildung findet bei STEAG beileibe nicht nur am Konzernsitz in Essen statt. Überall da, wo STEAG wirtschaftlich tätig ist, versucht sie auch auszubilden, sei es an Standorten im Ruhrgebiet, Saarland, Sachsen oder Sachsen- Anhalt. Die Ausbildung hat bei STEAG in Essen eine über 40-jährige Tradition. Es begann 1974 mit der Ausbildung zur Bürokauffrau. In Lünen werden seit 1975 junge Menschen zum Schlosser (heute: Industriemechaniker) ausgebildet und seit 1977 zum Elektriker (heute: Elektroniker für Betriebs- und Anlagentechnik).

Heute lernen die meisten STEAG-Azubis einen gewerblich- technischen Beruf. Je nach Standort werden sie zum Beispiel zu Elektronikern für Betriebstechnik, Industriemechanikern oder Mechatronikern, ausgebildet. „Die gewerblich- technischen Ausbildungen dauern regulär dreieinhalb Jahre, können aber bei guten Leistungen verkürzt werden“, erläutert Harry Recktenwald, Ausbilder im Bereich Saarland. So zog zum Beispiel der ehemalige Auszubildende Bernhard Brey seine Abschlussprüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) um ein halbes Jahr vor. Er wurde abschließend als bester Absolvent aus dem Wirtschaftsraum Augsburg und Nordschwaben im Ausbildungsberuf Elektroniker für Betriebstechnik im Prüfungsjahr 2017 ausgezeichnet.

Zehn Jugendliche werden in diesem Jahr dagegen für den kaufmännischen Beruf zur Industriekauffrau bzw. zum Industriekaufmann ausgebildet. In der dreijährigen Ausbildung lernen sie die Bereiche Personal, Rechnungswesen, Einkauf, Produktion und Vertrieb kennen. In jedem Jahr kombinieren vier der kaufmännischen Azubis die Ausbildung sogar mit einem Studium im Fach International Management an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Essen. Nach der zweijährigen Ausbildung zum Industriekaufmann konzentrieren sie sich neben der Ausbildung im Unternehmen noch 1,5 Jahre auf ihr Studium.

STEAG sieht es als Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung, diese über 40-jährige Tradition trotz widriger Umstände fortzuführen. „Auch in der jetzigen von Umstrukturierungen und Einsparungen geprägten Zeit qualifizieren wir, wenn auch in geringerem Umfang, junge Menschen bei STEAG. Wir freuen uns sehr, ihnen damit einen guten Start in die berufliche Zukunft zu ermöglichen“, sagt Gritt Dietz, Ausbildungsleiterin in Essen.

Dass diese Chancen für die berufliche Zukunft genutzt werden, zeigt das Beispiel David Löffel. Im Oktober hat er seine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der STEAG mit der Note „Sehr gut“ abgeschlossen. „Durch die Ausbildung bei STEAG fühle ich mich fit für den Start in mein Berufsleben“, befindet er. Der 20-Jährige zählt darüber hinaus zu den 10 Prozent der besten Absolventen von insgesamt 3.500 bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ruhr. In den letzten zehn Jahren gab es zwölf weitere STEAG-Azubis, die von der IHK- Ruhr für einen sehr guten Abschluss geehrt wurden. Für David Löffel ist die Auszeichnung kein Anlass, um sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Im Bereich International Management drückt er nach Feierabend und oft auch am Wochenende weiterhin die (Hoch-)Schulbank, um fit für die Zukunft zu werden.