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  • Full-Service für Solarenergie

    Der Markt für Photovoltaik-Anlagen boomt.
    Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa wächst die Nachfrage nach Stromerzeugung aus Solarenergie. Einer der profiliertestenWettbewerber in dieser Branche ist STEAG Solar Energy Solutions oder kurz SENS.

    Die Wachstumsraten sind beachtlich: Im vergangenen Jahr wurden europaweit Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 16,7 Gigawatt (GW) neu installiert.
    Das entspricht in etwa der Leistung von 20 konventionellen Großkraftwerken und bedeutet eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr, in dem 8,2GW dazugekommen waren.
    Spitzenreiter 2019 war mit einem Zubau von 4,7 GW Spanien, Deutschland liegt mit 4 GW auf Platz zwei. „Ich denke, wir stehen aktuell vor einer neuen Boomphase auf dem Photovoltaik-Markt“, sagt André Kremer, Geschäftsführer von SENS, und bestätigt damit die Einschätzung des Branchenverbands Solarpower Europe. „Dieses Wachstum ist in den gesunkenen Systemkosten in Kombination mit gestiegenem Vertrauen in diese Form der Energieerzeugung begründet. Das wird auch in anderen Ländern zunehmend erkannt: In Spanien, Italien und Portugal wird es einen überdurchschnittlichen Zubau geben, und auch in osteuropäischen Ländern wie Polen, der Ukraine und Ungarn wird die Solarstromerzeugung wachsen.“

    "Ich denke, wir stehen aktuell vor einer neuen Boomphase auf dem Photovoltaik-Markt. "

    André Kremer, Geschäftsführer, SENS

    Gerade erst hat SENS in Italien ein neues Projekt gestartet. Das STEAG-Tochterunternehmen wird auf Sizilien Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 440 Megawatt Peak (MWp) planen. Die Arbeiten für die insgesamt sechs Solarparks haben bereits begonnen, der Baustart des ersten Abschnitts ist für Ende 2020 geplant. Die in den Provinzen Palermo und Trapani in einem Umkreis von rund 40 Kilometern geplanten Solarparks können rechnerisch 350.000 Haushalte auf der italienischen Mittelmeerinsel mit Strom versorgen. Alle Parks sollen bis Ende 2021 durch die Errichtung eines neuen Umspannwerks direkt an das Netz des italienischen Netzbetreibers Terna angeschlossen werden.

    „Seit vielen Jahren vertrauen wir auf die Qualitäten von SENS“

    SENS wird dieses Projekt mit dem bislang größten Volumen der Firmengeschichte für das Investment-Unternehmen KGAL Investment Management GmbH & Co. KG realisieren. Für SENS und das Investment-Unternehmen aus Grünwald bei München ist diese Projektentwicklung ein weiterer Meilenstein einer erfolgreichen Partnerschaft: Bereits seit mehr als zehn Jahren betreut das italienische Service-Team der SENS diverse Anlagen im Auftrag der KGAL als gesamtverantwortlicher Dienstleister. „Seit vielen Jahren vertrauen wir auf die Qualitäten von SENS – bei der Errichtung sowie bei Betrieb und Wartung unserer Photovoltaik-Anlagen“, so Matej Lednicky, Head of Transaction Management Infrastructure des Investment-Unternehmens. „Ich bin mir sicher, dass wir auch diesmal vertrauensvoll und effizient zusammenarbeiten werden.“

    Photovoltaik-Markt
    Der weltweite Photovoltaik-Markt boomt: Für das Jahr 2019 hat die Internationale Energieagentur (IEA) einen Zubau von rund 115 Gigawatt festgestellt, ein Zuwachs um mehr als 17 Prozent gegenüber 2018. In China, dem größten Photovoltaik-Markt weltweit, gab es dagegen einen leichten Rückgang. Diese Schwäche wurde aber vor allem durch einen stärkeren Zubau in den EU-Staaten, allem voran Spanien, mehr als kompensiert. Zudem hebt die IEA als wichtige Märkte für die Photovoltaik Vietnam, Indien, die USA sowie Japan hervor.

    Zur Person
    André Kremer (39) studierte zunächst International Business Affairs an den Universitäten von Malaga und Paderborn. Es folgte ein Master of Business Administration an der Purdue University/Gisma in West-Lafayette (USA) und Hannover. 2007 begann er im Zentraleinkauf bei der Gildemeister AG. 2010 übernahm André Kremer die Leitung der Abteilung Einkauf und Beschaffung der damaligen GILDEMEISTER energy solutions (die heutige SENS) in Würzburg. 2013 kamen die Leitung der Service-Sparte und die Leitung der Standorte in Italien und Spanien dazu. Seit 2014 ist er Geschäftsführer der STEAG Solar Energy Solutions.

    SENS hat sich in der Branche als Full-Service-Anbieter auf die Entwicklung, Planung sowie schlüsselfertige Errichtung und den Betrieb von Photovoltaik- Anlagen spezialisiert. Die rund 200 Mitarbeitenden an den Standorten in Würzburg, Stuttgart, Lecce (Italien), Madrid und Sevilla (Spanien) sowie Huntingdon (England) konzipieren darüber hinaus sowohl Aufdachanlagen als auch Gesamtlösungen für die Industrie. „Unser Leistungsportfolio reicht im Grunde genommen von den ersten Planungsschritten auf der grünen Wiese bis zum 24/7-Monitoring der Photovoltaik-Anlage“, erklärt André Kremer. Neben Anlagen und Speichersystemen bietet SENS auch Lösungen für E-Mobilität und mit dem Energy Monitor sogar eine eigens entwickelte Energiemanagement- Software an. 8.000 Installationen in rund 40 Ländern zeugen mittlerweile von der Erfahrung der findigen SENS-Ingenieure.

    Hohe Reputation im Markt erworben

    Neben dieser Expertise sind es aber vor allem Flexibilität und Tempo, mit denen sich SENS eine hohe Reputation im Markt erworben hat. Jüngstes Beispiel: Im Auftrag der RheinEnergie AG errichteten die Experten im bayerischen Münchberg einen Solarpark mit einer Leistung von 6,5 MWp. Die besondere Herausforderung bei diesem Projekt war die Integration der neuen Anlage in die unmittelbar angrenzende, bereits zehn Jahre alte Bestandsanlage der RheinEnergie. Das Projekt, die erste Kooperation mit dem Energieversorger aus Köln, wurde im September 2019 begonnen. Noch im November wurden auf einer Fläche von rund neun Hektar (das entspricht rund 13 Fußball-Feldern) die letzten der insgesamt 23.184 Solar-Module installiert. Dann folgten die Verkabelung und die Installation der 87 Wechselrichter. Nach lediglich zehn Wochen Bauzeit war dieser Auftrag abgeschlossen.

    „Die Vorbereitungs- und Laufzeiten von Photovoltaik-Projekten sind für die Energiebranche vergleichsweise kurz“, so der SENS-Geschäftsführer. „Von der ersten Anfrage bis zur Errichtung vergehen bei kleineren Projekten bis circa 10 MWp häufig nur wenige Wochen. Wir sind schnell und arbeiten dabei qualitativ hochwertig – das verschafft uns eine gute Marktposition.“

    Kompetenzen, die in Deutschland künftig noch viel stärker gefragt sein könnten. Denn um den Ausstoß von Treibhausgasen, wie von der Bundesregierung geplant, bis zum Jahr 2030 im Vergleich zum Niveau von 1990 um 55 Prozent zu senken, muss Deutschland auch den Ausbau von Solaranlagen vorantreiben. 65 Prozent des Strommixes sollen im gleichen Zeitraum aus erneuerbaren Energien kommen – im vergangenen Jahr waren es rund 46 Prozent, 9,1 Prozentpunkte davon aus Solarenergie. Experten des Fraunhofer-Instituts haben einen notwendigen Zubau von Photovoltaik-Anlage in Höhe von 5 bis 15 Gigawatt (GW) jährlich errechnet. Flächen gibt es in Deutschland demnach genügend – ohne dass Ackerland dabei maßgeblich beansprucht würde. Laut Fraunhofer-Institut bieten die vorhandenen Flächen ein Potenzial für den Zubau von 226 GW.

    "Das umfangreiche Know-how und die internationalen Netzwerke von SENS bedeuten für uns einen großen Schritt nach vorn im Wachstumsmarkt Photovoltaik."

    Joachim Rumstadt, Vorsitzender der Geschäftsführung, STEAG GmbH

    „Großer Schritt nach vorn für STEAG im Wachstumsmarkt Photovoltaik“

    Ein Potenzial, das institutionelle Investoren, wie die KGAL, schon vor Jahren erkannt haben. „Der Kapitalmarkt schätzt Solar-Projekte schon seit mehr als zehn Jahren als gleichermaßen sichere wie lukrative Investition, was sich auch anhand stetig steigender Eigenkapitalzuflüsse zeigt. Wir als SENS sind aufgrund unseres Netzwerks in der Lage, Entwickler und Investoren zusammenzubringen. Gerade im Bereich der Großanlagen kommt es häufig vor, dass wir für Kapitalgeber geeignete Projekte vermitteln und umgekehrt auch für Projektentwickler die notwendige Finanzierung organisieren“, erläutert André Kremer.

    Für den STEAG-Konzern, der SENS über die Tochter STEAG Energy Services erst im Juli 2019 vom Werkzeugmaschinen-Hersteller DMG MORI AG übernommen hat, hat sich das Solarenergieunternehmen bereits jetzt als perspektivenreiches Investment erwiesen. „Das umfangreiche Know-how und die internationalen Netzwerke von SENS bedeuten für uns einen großen Schritt nach vorn im Wachstumsmarkt Photovoltaik“, sagt Joachim Rumstadt, der Vorsitzende der Geschäftsführung der STEAG GmbH. „Und wir sehen für die Zukunft noch viel Potenzial.“