Für die Zukunft gesichert

ASILIKOS, AFESIKOS und ASILIT – weltweit setzen Kunden auf Strahlmittel aus Schmelzkammergranulat von STEAG Power Minerals. Dass immer mehr Kohlekraftwerke mit Schmelzkammerfeuerung abgeschaltet werden, schränkt jedoch in Zukunft
deren Produktionsmöglichkeiten ein. Aber die Strahlmittelspezialisten von STEAG haben vorgesorgt.

Als rein mineralische Produkte ohne freie kristalline Kieselsäure sind die Einwegstrahlmittel aus dem Strahlmittelwerk von STEAG Power Minerals nicht nur besonders umweltfreundlich, sondern auch ideal für den Einsatz auf verschiedenen Oberflächen. Durch eine Vielzahl verschiedener Körnungen zwischen 0,04 und 2,8 Millimetern können die Produkte individuell für jede Anwendung bereitgestellt werden – und sind deshalb besonders gefragt. Rund 145.000 Tonnen kann das Strahlmittelwerk von STEAG Power Minerals in Lünen, eines der modernsten seiner Art, jährlich produzieren.

"Durch diese Maßnahmen stehen derzeit ausreichende Mengen für die Produktion von Strahlmitteln bis mindestens ins Jahr 2023 auf Abruf bereit."

Marcus Klenke, Leiter des Geschäftsfelds Strahlmittel bei STEAG Power Minerals 

Als rein mineralische Produkte ohne freie kristalline Kieselsäure sind die Einwegstrahlmittel aus dem Strahlmittelwerk von STEAG Power Minerals nicht nur besonders umweltfreundlich, sondern auch ideal für den Einsatz auf verschiedenen Oberflächen. Durch eine Vielzahl verschiedener Körnungen zwischen 0,04 und 2,8 Millimetern können die Produkte individuell für jede Anwendung bereitgestellt werden – und sind deshalb besonders gefragt. Rund 145.000 Tonnen kann das Strahlmittelwerk von STEAG Power Minerals in Lünen, eines der modernsten seiner Art, jährlich produzieren.

Produkte auf der Basis von Schmelzkammergranulat aus Kohlekraftwerken bilden den Kern der Palette der Einwegstrahlmittel von STEAG Power Minerals. Doch die Verfügbarkeit der bisher in Kohlekraftwerken produzierten Strahlmittel wird sinken, denn nach den Empfehlungen der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung sollen bis 2038 sämtliche konventionellen Kraftwerksblöcke abgeschaltet werden.

Rohstoff-Sicherung: mittelfristig und auf lange Sicht
„Entsprechend wächst auf Seiten unserer Kunden die Sorge, dass zukünftig nicht mehr ausreichend Strahlmittel für ihre Anwendungen zur Verfügung stehen“, sagt Andreas Hugot, Sprecher der Geschäftsführung von STEAG Power Minerals. Um den Markt auch künftig bedienen zu können, hat sich die STEAG-Tochter strategisch auf zwei Ebenen aufgestellt: Zum einen haben sich die Strahlmittel-Spezialisten aus Dinslaken bundesweit die Verfügbarkeit vorhandener Schmelzkammergranulat-Quellen gesichert. Zurzeit kann das Unternehmen aus der Nähe von Duisburg noch auf bedeutende Mengen frischen Granulats aus zwei deutschen Kohlekraftwerken zurückgreifen; den größten Teil davon hat STEAG Power Minerals exklusiv unter Vertrag genommen. Darüber hinaus wurde über Jahre hinweg jede nicht für die Produktion benötigte Tonne auf Lager gelegt. „Durch diese Maßnahmen stehen derzeit ausreichende Mengen für die Produktion von Strahlmitteln bis mindestens ins Jahr 2023 auf Abruf bereit“, erklärt Marcus Klenke, Leiter des Geschäftsfelds Strahlmittel bei STEAG Power Minerals.

Auf der zweiten Ebene arbeitet das Unternehmen an Alternativen zur Strahlmittelgewinnung aus Schmelzkammergranulat. Fast zehn Jahre waren Andreas Hugot und sein Team intensiv auf der Suche – jetzt sind sie fündig geworden. „Wir haben ein Ausgangsmaterial gefunden, das wir als adäquaten Ersatz für Schmelzkammergranulat einstufen“, erläutert Andreas Hugot. „Es ist umweltfreundlich und, wie unsere Tests zeigen, mit exzellenter Performance im Handling und Strahlbild.“

Mehr will der Geschäftsführer noch nicht preisgeben – nur so viel: „Wir werden unsere Kunden auch in Zukunft umfassend und nach ihren individuellen Anforderungen bedienen können.“