Den Bedürftigen helfen

Der Blick über den Tellerrand hilft bekanntlich, den eigenen Horizont zu erweitern. Vor allem, wenn es sich um ein Thema handelt, mit dem man in seinem normalen Arbeitsalltag nicht in Berührung kommt – wie zum Beispiel Armut.

Seit 2013 gibt es eine gute Tradition bei STEAG in Essen: Jeden Dienstag, dem sogenannten STEAG-Dienstag, helfen fleißige Kolleginnen und Kollegen in der Suppenküche der Essener Diakonie. In dieser Einrichtung des sozialen Dienstes der evangelischen Kirche werden Speisen und Getränke an Bedürftige ausgegeben, unter anderem an Wohnungslose.

„Die Unterstützung der Suppenküche durch tatkräftige Hilfe vor Ort kommt bei unseren Mitarbeitern sehr gut an, zumal die Idee einer unserer STEAG-Kollegen hatte“, weiß Udo Woidneck zu berichten, der die sozialen Aktivitäten koordiniert und bei STEAG als Compliance-Officer arbeitet. „Wir freuen uns, eine lokale Einrichtung zu unterstützen und so direkt vor unserer Haustür helfen zu können.“

Dabei erfolgt das Engagement der STEAG-Mitarbeiter auf freiwilliger Basis, sie verzichten in der Zeit des Einsatzes von 11:30 Uhr bis 13 Uhr auf ihre Mittagspause. Die übrigen 30 Minuten werden sie von STEAG für das Engagement freigestellt.

Hinter der Suppenküche verbirgt sich allerdings weit mehr als die Bezeichnung vermuten lässt, denn es werden 30 bis 40 komplette warme Mahlzeiten von ehrenamtlichen Kräften, wie den STEAG-Mitarbeitern, an Menschen ausgegeben, die auf Unterstützung angewiesen sind. Gegen ein geringes Entgelt können sich die Bedürftigen mit einem heißen Mittagessen einschließlich Getränk und Nachtisch verpflegen.

Zudem unterstützen Sozialarbeiter der Diakonie Wohnungslose bei der Wohnungssuche, und Süchtigen wird in der integrierten Beratungsstelle geholfen. Vor dem Gebäude steht zudem täglich ein spezieller Krankenwagen der Gesellschaft für soziale Dienstleistungen der Stadt Essen, in dem die Kunden des Sozialzentrums sich kostenlos behandeln lassen können.

Die Hilfe der STEAG-Mitarbeiter begrenzt sich nicht nur auf das Engagement in der Suppenküche. Am Standort Essen werden im Eingangsbereich des Casinos überschüssige Drogerieartikel sowie Altkleider in einem Textilcontainer hinter dem Hauptgebäude gesammelt und der Diakonie zur Verteilung an Bedürftige übergeben. So wird auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten über den Tellerrand geschaut und den Bedürftigen geholfen.

„Wir freuen uns, eine lokale Einrichtung zu unterstützen und so direkt vor unserer Haustür helfen zu können.“

Udo Woidneck, Compliance Officer bei STEAG