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Alles aus einer Hand

Hochspezifische Fertigungsprozesse in der Industrie erfordern eine individuelle und flexible Energieerzeugung. STEAG New Energies hat sich auf Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb dieser dezentralen Erzeugungsanlagen spezialisiert.

Mit einem hochmodernen Motoren-Blockheizkraftwerk (BHKW) ist die Stromerzeugung der Karlsberg Brauerei nun deutlich effizienter und sicherer. Ganz nebenbei werden durch die gekoppelte Strom- und Wärmeerzeugung in erheblichem Umfang CO2-Emissionen vermindert, nämlich rund 5.200 Tonnen pro Jahr.

Für die Produktion ihres Mittelklasse-Bestsellers in Saarlouis wollten die Ford-Manager technologisch nur das Beste – sowohl für den ,Focus’ selbst als auch für die Energieerzeugung des Werks, in dem sämtliche Modelle dieser Serie für den EU-Markt gefertigt werden. Das Konzept zur dezentralen Versorgung des Werks mit Strom und Wärme ließ sich Ford von STEAG New Energies (SNE) erarbeiten: Die STEAG-Spezialisten waren für die Planung verantwortlich und entwickelten ein Konzept für Bau und Finanzierung der fünf Blockheizkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 20 MW Heizwärme und 22 MW elektrischer Energie. SNE übernahm nach Fertigstellung auch die Betriebsführung der Anlage.

„Die Kooperation mit Ford ist ein Paradebeispiel für die vielfältigen Möglichkeiten, die wir unseren Kunden bieten“, erklärt SNE-Geschäftsführer Dr. Markus Laukamp. „Wir erarbeiten ein individuell auf ihre Anforderungen ausgerichtetes Angebot, bauen die Anlage, und wenn es gewünscht ist, übernehmen oder begleiten wir später auch den Betrieb – alles aus einer Hand.“

„ Die Kooperation mit Ford ist ein Paradebeispiel für die vielfältigen Möglichkeiten, die wir unseren Kunden bieten.“

SNE-Geschäftsführer Dr. Markus Laukamp

Bereits in der Angebotsphase richtet sich alles nach Kundenwünschen

In der Angebotsphase analysieren die SNE-Ingenieure Ausgangssituation und Bedarf und erarbeiten darauf basierend eine ganzheitliche Lösung. „Schon in dieser Phase orientieren wir uns an den individuellen Kundenwünschen“, so Markus Laukamp. „Zum Beispiel: Welche Technologien bevorzugt der Kunde, wie soll sich die Finanzierung gestalten, aber auch: Wie können wir die Anlage mit unserem energiewirtschaftlichen Wissen optimieren?“ Die Bauphase begleitet SNE mit der Gesamtplanung sowie der Auswahl der Dienstleister. Außerdem achten die Ingenieure auf die Einhaltung von Arbeitssicherheits-Standards auf der Baustelle und binden auch die Mitarbeiter des Kunden in das Projektteam ein. „Regelmäßige Informationen über den Status des Projekts sind bei uns ein Standard“, erläutert der SNE-Geschäftsführer. „Wir haben ein Track-Record, also Erfahrungen und Erfolge bisheriger Projekte, damit die Projekte ‚on time and on budget‘ bleiben.“ Für den Bau der Ford-Energiezentrale in Saarlouis benötigte SNE dank dieser Vorgehensweise und Projekterfahrung lediglich ein Jahr.

Kunden erhalten das komplette Know-how der STEAG New Energies

Größtmögliche Flexibilität bietet das STEAG-Tochterunternehmen schließlich auch in der Betriebsphase: Das Angebot sieht sowohl eine vollständige Übernahme der Betriebsführung durch erfahrene SNE-Betriebsmannschaften wie auch eine Einbindung der Fachkräfte des jeweiligen Kunden vor. Diese vielfältigen Kompetenzen machte sich zuletzt auch die im Saarland ansässige Karlsberg-Brauerei zunutze. Hier planten und bauten die SNE-Ingenieure eine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage mit einer Leistung von rund 3,4 MWel – maßgeschneidert auf den Strombedarf der Brauerei. Der Clou: Wird die bei der Stromproduktion entstehende Wärme nicht zu dem Zeitpunkt benötigt, zu dem sie anfällt, kann sie in das angeschlossene Wärme-Netz der Heizkraftwerk Homburg GmbH eingespeist werden. Und das wiederum betreibt die SNE gemeinsam mit den Stadtwerken Homburg.