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    Ein digitales Energiemanagement, wie es die branchenunabhängige Software-Lösung „Energy Monitor“ des schwäbischen Experten OPTENDA bietet, birgt für Unternehmen neben einer Erleichterung bei verpflichtenden Energieaudits vor allem wirtschaftliches Potenzial.

    Zur Person
    Sebastian Braun ist seit der Gründung der Gesellschaft im Jahr 2013 Geschäftsführer der OPTENDA GmbH (ehem. GILDEMEISTER energy efficiency GmbH). Nach seinem Studium der Elektro- und Informationstechnik an der Universität Stuttgart hat er ein berufsbegleitendes MBA-Studium absolviert und war ab 2007 bei der ABB AG im Bereich Stationsleittechnik als Projektingenieur tätig. Zudem engagierte er sich an dem Aufbau eines Start-ups im Bereich Energienetze und Smart Grid. Seit Gründung von OPTENDA in 2013 hat Herr Braun die Geschäftsbereiche Energiemonitoring, Energieberatung und Systemintegration entwickelt und ausgebaut.

    Wieso sollten sich Unternehmen mit Energiemonitoring auseinandersetzen?
    Exakte Daten sind die Basis für die Analyse, Verbesserung und Nachverfolgung von Prozessen. Doch während beispielsweise in Finanzcontrolling, Personalwesen oder Vertriebssteuerung die Erfassung von Daten schon lange üblich ist, setzt sich das Energiemonitoring erst allmählich durch. Gründe sind vor allem das steigende Umweltbewusstsein und die ebenfalls steigenden Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit. Dadurch bekommt die automatisierte Erfassung des Energieverbrauchs einen immer höheren Stellenwert in Unternehmen.

    Mit einem leistungsfähigen Werkzeug wie dem Energy Monitor des STEAG-Unternehmens OPTENDA kann das Potenzial zur Optimierung des Energieeinsatzes und zur Senkung des Energieverbrauchs voll ausgeschöpft werden.

    Wie profitieren Unternehmen und Energiemanager von Energiemonitoring?
    Energiemonitoring ist für Unternehmen ein zunehmend wichtiger werdendes Werkzeug zur Unterstützung, Bewertung und Nachverfolgung aller energierelevanten Themen. So sind vor einer Investition in Effizienzprojekte gemessene Daten eine wichtige Grundlage für Anlagenauslegung und Wirtschaftlichkeitsbewertung. In der Praxis werden weitere Einspareffekte mit dem Energy Monitor transparent. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Investition in Verbesserung von Anlagen und Prozessen optimal ausgenutzt wird und die vorhandenen Potenziale auch gehoben werden.

    Zudem sind zunehmend verschärfte gesetzliche Anforderungen zu beachten. Die kontinuierliche digitale Erfassung und Auswertung sowie das Reporting von Energiedaten erleichtern etwa für große Unternehmen die ver- pflichtenden Energieaudits. Durch die automatisierte Erfassung von Energie- und Produktionsdaten sowie wichtiger Einflussfaktoren wie beispielsweise der Temperatur kann sich der Energiemanager voll und ganz auf die stetige Verbesserung der Energieverbräuche konzentrieren. Ein exakt dimensioniertes Energiemonitoring-System amortisiert sich meist innerhalb eines Jahres. Insbesondere unmittelbar nach der Einführung des Energy Monitors lassen sich große Potenziale allein durch organisatorische Maßnahmen heben.

    Welche Potenziale sehen Sie im Energiemonitoring unter dem Aspekt der zunehmenden Dekarbonisierung, und was ist für den Energy Monitor in Zukunft geplant?
    Auch um die richtigen Maßnahmen für eine effektive und kosteneffiziente Dekarbonisierung im Unternehmen umzusetzen und deren Effekte nachvollziehen zu können, bedarf es einer soliden Datenbasis, die das Energiemonitoring schafft. Mit dem Energy Monitor von OPTENDA wird zudem auch eine CO2-Berichterstattung einfach umsetzbar. Unter Nutzung der im STEAG-Konzern vorhandenen Kompetenzen wird die Entwicklung des Energy Monitors weiter vorangetrieben. Ziel ist es, unseren Kunden Erlöspotenziale zu bieten, die weit über das bloße Energiesparen hinausgehen. Mithilfe des Energy Monitors können aber auch kleine und mittlere Unternehmen kostengünstig die ersten Schritte in Richtung Industrie 4.0 gehen. Dies ist möglich, indem beispielsweise Daten aus Produktionsanlagen gemeinsam mit Energie- und Medien-Verbräuchen erfasst, analysiert und ausgewertet werden.