Dennis Braun

STEAG Energy Services treibt die Digitalisierung in der Energiebranche mit intelligenten IT-Lösungen zur Optimierung und Überwachung von Betriebsabläufen voran. Der Einsatz dieser Systeme trägt wesentlich zur Steigerung der Profitabilität von Energieerzeugungsanlagen bei der thermischen Abfallbehandlung, in Zementwerken und weiteren Branchen bei. Maschinenbauingenieur und IT-Experte Dennis Braun verantwortet den Vertrieb dieser IT-Systeme in Zentraleuropa.


Zur Person
Dennis Braun (39) studierte an der Ruhr Universität Bochum, Fakultät für Maschinenbau, Sales Engineering and Product Management und schloss mit dem Master of Science in der Vertiefungsrichtung „Energie- und verfahrenstechnische Systeme“ ab. In den USA erwarb er zudem an der Lindenwood University, School of Business & Entrepreneurship in Saint Charles, Missouri, den Bachelor of Arts in Business Administration. Seit 2010 verantwortet er den Vertrieb von den IT-Systemen von STEAG Energy Services – System Technologies mit dem Schwerpunkt auf Unternehmen Zentraleuropas.

Herr Braun, sind die Herausforderungen in der Energieerzeugung in allen Märkten gleich?
Probleme, Herausforderungen, Chancen – es gibt viele Begriffe für das, was die Energieerzeuger in den vergangenen Jahren bereits meistern mussten und künftig noch zu meistern haben. Ich kümmere mich vor allem um Unternehmen aus Zentraleuropa. Meine Kunden berichten mir übereinstimmend von zunehmend strengeren Umweltauflagen und steigendem Marktdruck. Um das Potenzial für weitere Wirkungsgradverbesserungen und Verfügbarkeitssteigerungen zu heben, verfolgen Unternehmen nun einen ganzheitlichen Ansatz. Als logischen nächsten Schritt setzen die Unternehmen nun beispielsweise auf sogenannte Performance-Ingenieure.

Welchen Beitrag können die von STEAG entwickelten Softwaresysteme konkret leisten?
Experten, die sich in der Thermodynamik auskennen, durchdringen den Kraftwerksprozess sehr gut. Was früher noch umständlich von Hand analysiert wurde, muss heute in einer deutlich höheren Geschwindigkeit und Präzision erledigt werden, um den schwierigeren Marktanforderungen gerecht zu werden. Durch immer leistungsfähigere IT-Systeme sowie die inzwischen flächendeckende Verfügbarkeit von Datenarchiven für die relevanten Prozessmesswerte kann heute innerhalb von wenigen Minuten eine Auswertung erfolgen. Und genau an dieser Stelle können unsere Systeme, die aus der Praxis für die Praxis entwickelt und ständig gepflegt und verbessert werden, einen wichtigen Beitrag leisten.

System Technologies ermöglicht durch eine einzigartige Kombination von Erfahrung im Bereich IT, Kraftwerks- und Domänenwissen, dass die Performance-Ingenieure und die Wirtschaftlichkeit der Kraftwerke gleichermaßen profitieren.

Wo sehen Sie in Zukunft weitere Verbesserungsmöglichkeiten für die Kunden?
Wir Energieunternehmen haben uns inzwischen daran gewöhnt, dass sich die Rahmenbedingungen rasch ändern. Darum wäre mein Wunsch, dass wir innerhalb der Branche, und da denke ich an die gesamte Bandbreite der Energieerzeugung, die gute Zusammenarbeit der Vergangenheit weiter beibehalten und ausbauen. Das enge, firmenübergreifende Zusammenwirken in Europa muss nun auf den Rest der Welt übertragen werden.

Im Moment beobachte ich, dass einzelne Kunden mit Neuinvestitionen zögern und an ihren vorhandenen IT-Systemen und manuellen Abläufen festhalten. Das aber kostet Zeit und Geld. Hierbei kann der Einsatz von Profi-Werkzeugen enorme Potenziale freisetzen, etwa weil Kollegen schon Erfahrungen mit den Standard-Tools haben und begleitende Pflichten wie Softwareupdates und die Berücksichtigung neuer Normen und Berechnungsvorschriften automatisch von der Software erledigt werden.

Somit kann ich alle Interessenten nur einladen, im Dialog mit den Experten von STEAG Energy Services – System Technologies zu klären, ob unsere bewährten Systeme auch für ihre speziellen Anforderungen passgenaue Lösungen liefern. Unsere Referenzen bei zufriedenen Kunden werden sie überzeugen.