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    Wir sind STEAG.

    Seit jeher treibt uns bei STEAG eines an: der Wille, Energie immer besser zu nutzen. Heute bieten wir Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines modernen Energiedienstleisters. So sichern wir nicht nur die heutige Versorgung, sondern treiben den Wandel in die Energiezukunft mit an. Gemeinsam, sicher und effizient.

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    „Stückwerk statt großer Wurf“

    Joachim Rumstadt, der Vorsitzende der Geschäftsführung der STEAG GmbH, bewertet Kohleverstromungsbeendigungsgesetz kritisch

    Essen. Mit dem am heutigen Tag verabschiedeten Kohleverstromungsbeendigungsgesetz (KVBG) ist der Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland bis Ende 2038 geregelt. Noch bis Anfang dieser Woche hatte die Große Koalition Änderungen an dem bereits im Januar von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf vorgenommen. „Dennoch bleiben neben unstreitigen Verbesserungen im Detail zentrale Fragen weiterhin nicht oder bestenfalls nicht befriedigend gelöst“, sagt Joachim Rumstadt. Deshalb will das Essener Unternehmen prüfen, ob es Rechtsschutzmöglichkeiten gegen das KVBG nutzen kann.

    Positiv zu würdigen sind aus Sicht von STEAG die gegenüber dem ursprünglichen Gesetzentwurf vorgenommen Änderungen beim Thema Kohleersatzbonus, mit dem die Umstellung eines bisherigen Steinkohlekraftwerks auf andere, CO2-ärmere Energieträger wie beispielsweise Erdgas gefördert werden soll. STEAG betreibt zahlreiche Steinkohlekraftwerke, die Wärme auskoppeln und diese an Industriekunden liefern oder in Fernwärmenetze einspeisen.

    Da Kohlekraftwerke nach einer Umstellung des Energieträgers nicht mehr von einer vorzeitigen Stilllegung bedroht wären, könnte die regionale Wärmeversorgung auch nach der Beendigung der Kohleverstromung sicher fortgeführt werden. „Dies war uns ein zentrales Anliegen“, sagt Joachim Rumstadt. „Und an dieser Stelle möchte ich mich für die Unterstützung all jener bedanken, die wir mit unseren Argumenten haben erreichen können.“

    Keine befriedigende Lösung für „junge“ Steinkohlekraftwerke: Problem vertagt, nicht gelöst
    Zugleich hätten die Koalitionspartner gerade noch rechtzeitig eine Lösung für die Steinkohlekraftwerke gefunden, die nach dem Jahr 2010 ans Netz gegangen sind. Bedauerlich ist jedoch aus Sicht von Joachim Rumstadt, dass dies nicht zu einer klaren und verbindlichen Regelung im KVBG geführt hat. Diesen Aspekt hat auch NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart in einer ersten Stellungnahme kritisch angemerkt. So ist im KVBG für die jungen Steinkohlekraftwerke lediglich eine vage Härtefallregelung angedeutet.

    „Die angekündigte Lösung für die ‚jungen‘ Steinkohlekraftwerke bleibt damit Stückwerk. Vor allem ist zu kritisieren, dass die Entscheidung über das weitere Schicksal dieser Anlagen damit lediglich vertagt wurde, ohne klare Regelungen zu treffen, an die auch künftige Regierungen gebunden wären“, so Joachim Rumstadt. Dies mache weitere Auseinandersetzungen in dieser Frage in den kommenden Jahren sehr wahrscheinlich, anstatt für Klarheit und Rechtssicherheit zu sorgen.

    Ungleichbehandlung von Braun- und Steinkohle besteht fort
    Insgesamt zeigt sich aus Sicht von STEAG, dass die punktuellen Verbesserungen die Grundprobleme des Gesetzes nicht geheilt haben. Dazu zählt insbesondere die von Beginn an breit kritisierte fundamentale Ungleichbehandlung von Braun- und Steinkohlekraftwerken. Hier stehen weiterhin verbindliche Zeitpläne und feste Entschädigungssummen für die Braunkohle schwer kalkulierbaren Stilllegungsauktionen mit ungewissem Ausgang für die Steinkohle gegenüber.

    „Damit bleibt die sachlich nicht zu begründende Ungleichbehandlung von Braun- und Steinkohle unverändert bestehen“, sagt Joachim Rumstadt. Aus dem grundsätzlichen Festhalten des Gesetzgebers am Auktionsmodell mit Stilllegungsandrohung ergäbe sich ein Zwang, daran teilzunehmen. „Dies widerspricht meinem Verständnis einer Auktion, die üblicherweise freiwillig ist“, sagt Joachim Rumstadt.

    STEAG behält sich juristische Klärung vor
    STEAG prüft, Rechtsschutzmöglichkeiten gegen das KVBG zu nutzen. „Das vorliegende Gesetz ist kein großer Wurf“, bekräftigt Joachim Rumstadt. „Es wird der gesellschaftlichen Relevanz des Jahrhundertprojekts Kohleausstieg nicht gerecht.“

    Leistungen

    Energiedienstleistungen

    Energiedienstleistungen

    Ob Kraftwerke oder dezentrale Anlagen, ob konventionelle oder Erneuerbare Energien: Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen – von Planung und Entwicklung bis zu Realisierung und Optimierung.

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    Erneuerbare Energien

    Erneuerbare Energien

    Die Energiewende gestalten wir aktiv mit. Auch in diesem Bereich können wir unsere umfangreiche Erfahrung einbringen – denn wir setzen bereits seit vielen Jahren weltweit auf Erneuerbare Energien.

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    Fernwärme

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    Als regionaler Energieversorger beliefern wir Privathaushalte, Großkunden und Immobilienunternehmen in Nordrhein-Westfalen, im Saarland sowie in Polen mit umweltfreundlicher Fernwärme.

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    Dezentrale Energieversorgung

    Dezentrale Energieversorgung

    Energie dort zu erzeugen, wo sie benötigt wird, gewinnt immer mehr an Bedeutung. STEAG New Energies entwickelt für Industrie, Kommunen, Stadtwerke und Wohnungswirtschaft passgenaue Lösungen.

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    Kraftwerksnebenprodukte

    Kraftwerksnebenprodukte

    Reststoffe aus Steinkohlekraftwerken sind für die Industrie wertvolle Baustoffe. Sie finden Einsatz in Betonindustrie, Erd- und Straßenbau sowie Garten- und Landschaftsbau – und schonen dort Ressourcen.

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    Technischer Service

    Technischer Service

    STEAG Technischer Service übernimmt die komplette Planung und Realisierung aller für den Anlagenbetrieb erforderlichen technischen Serviceleistungen in der Instandhaltung.

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    Energiehandel & Optimierung

    Energiehandel & Optimierung

    Trading & Optimization ist die Handelseinheit von STEAG: Sie kümmert sich um Rohstoffbeschaffung und -handel sowie Steuerung und Optimierung von Anlagen – für uns und für externe Kunden.

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    Abfallverbrennung

    Abfallverbrennung

    Die Erzeugung von Strom und Wärme auf Basis anspruchsvoller Brennstoffe und Technologien ist unsere Kernkompetenz. STEAG Waste to Energy bündelt die Aktivitäten im Bereich Abfallverbrennung.

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    Konventionelle Energieerzeugung

    Konventionelle Energieerzeugung

    Unsere sicheren und leistungsstarken Kraftwerke stehen weltweit für die Versorgungssicherheit, die Verbraucher und Industrien jetzt und in Zukunft benötigen.

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    Großbatterien

    Großbatterien

    Unsere Großbatterie-Systeme halten die Spannung und sorgen für Versorgungssicherheit auch bei den immer stärkeren Schwankungen im Stromnetz. In Zukunft werden sie noch weitere Aufgaben übernehmen.

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    „Stückwerk statt großer Wurf“

    Joachim Rumstadt, der Vorsitzende der Geschäftsführung der STEAG GmbH, bewertet Kohleverstromungsbeendigungsgesetz kritisch

    Essen. Mit dem am heutigen Tag verabschiedeten Kohleverstromungsbeendigungsgesetz (KVBG) ist der Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland bis Ende 2038 geregelt. Noch bis Anfang dieser Woche hatte die Große Koalition Änderungen an dem bereits im Januar von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf vorgenommen. „Dennoch bleiben neben unstreitigen Verbesserungen im Detail zentrale Fragen weiterhin nicht oder bestenfalls nicht befriedigend gelöst“, sagt Joachim Rumstadt. Deshalb will das Essener Unternehmen prüfen, ob es Rechtsschutzmöglichkeiten gegen das KVBG nutzen kann.

    Positiv zu würdigen sind aus Sicht von STEAG die gegenüber dem ursprünglichen Gesetzentwurf vorgenommen Änderungen beim Thema Kohleersatzbonus, mit dem die Umstellung eines bisherigen Steinkohlekraftwerks auf andere, CO2-ärmere Energieträger wie beispielsweise Erdgas gefördert werden soll. STEAG betreibt zahlreiche Steinkohlekraftwerke, die Wärme auskoppeln und diese an Industriekunden liefern oder in Fernwärmenetze einspeisen.

    Da Kohlekraftwerke nach einer Umstellung des Energieträgers nicht mehr von einer vorzeitigen Stilllegung bedroht wären, könnte die regionale Wärmeversorgung auch nach der Beendigung der Kohleverstromung sicher fortgeführt werden. „Dies war uns ein zentrales Anliegen“, sagt Joachim Rumstadt. „Und an dieser Stelle möchte ich mich für die Unterstützung all jener bedanken, die wir mit unseren Argumenten haben erreichen können.“

    Keine befriedigende Lösung für „junge“ Steinkohlekraftwerke: Problem vertagt, nicht gelöst
    Zugleich hätten die Koalitionspartner gerade noch rechtzeitig eine Lösung für die Steinkohlekraftwerke gefunden, die nach dem Jahr 2010 ans Netz gegangen sind. Bedauerlich ist jedoch aus Sicht von Joachim Rumstadt, dass dies nicht zu einer klaren und verbindlichen Regelung im KVBG geführt hat. Diesen Aspekt hat auch NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart in einer ersten Stellungnahme kritisch angemerkt. So ist im KVBG für die jungen Steinkohlekraftwerke lediglich eine vage Härtefallregelung angedeutet.

    „Die angekündigte Lösung für die ‚jungen‘ Steinkohlekraftwerke bleibt damit Stückwerk. Vor allem ist zu kritisieren, dass die Entscheidung über das weitere Schicksal dieser Anlagen damit lediglich vertagt wurde, ohne klare Regelungen zu treffen, an die auch künftige Regierungen gebunden wären“, so Joachim Rumstadt. Dies mache weitere Auseinandersetzungen in dieser Frage in den kommenden Jahren sehr wahrscheinlich, anstatt für Klarheit und Rechtssicherheit zu sorgen.

    Ungleichbehandlung von Braun- und Steinkohle besteht fort
    Insgesamt zeigt sich aus Sicht von STEAG, dass die punktuellen Verbesserungen die Grundprobleme des Gesetzes nicht geheilt haben. Dazu zählt insbesondere die von Beginn an breit kritisierte fundamentale Ungleichbehandlung von Braun- und Steinkohlekraftwerken. Hier stehen weiterhin verbindliche Zeitpläne und feste Entschädigungssummen für die Braunkohle schwer kalkulierbaren Stilllegungsauktionen mit ungewissem Ausgang für die Steinkohle gegenüber.

    „Damit bleibt die sachlich nicht zu begründende Ungleichbehandlung von Braun- und Steinkohle unverändert bestehen“, sagt Joachim Rumstadt. Aus dem grundsätzlichen Festhalten des Gesetzgebers am Auktionsmodell mit Stilllegungsandrohung ergäbe sich ein Zwang, daran teilzunehmen. „Dies widerspricht meinem Verständnis einer Auktion, die üblicherweise freiwillig ist“, sagt Joachim Rumstadt.

    STEAG behält sich juristische Klärung vor
    STEAG prüft, Rechtsschutzmöglichkeiten gegen das KVBG zu nutzen. „Das vorliegende Gesetz ist kein großer Wurf“, bekräftigt Joachim Rumstadt. „Es wird der gesellschaftlichen Relevanz des Jahrhundertprojekts Kohleausstieg nicht gerecht.“