Auszeichung für STEAG

STEAG hat den Corporate Health Award als gesündestes Energie-Unternehmen Deutschlands erhalten.  mehr


Thomas Wagener, 50
Kraftwerksleiter Voerde

  • Jahrgang 1960
  • 1977–1981: Lehre Feingeräteelektroniker
  • 1982–1986: Studium der Automatisierungstechnik an der FH Düsseldorf
  • 1986–1988: Inbetriebnahme-Ingenieur im Außendienst eines Unternehmens der Mess- und Regeltechnik
  • 1989–1994: Betriebsingenieur bei einem Unternehmen der chemischen Industrie
  • 1994: Einstieg bei der STEAG
  • 1994–2001: Planung, Inbetriebnahme und Betriebsingenieur für das Raffinerie-Kraftwerk, Leuna
  • 2002–2004: Revision & Controlling, Essen
  • 2005–6/2010: Entsendung nach Kolumbien; Kraftwerksleitung; ab 9/2008 zusätzlich General Manager der Tochtergesellschaft Sochagota, Paipa und Bogotá
  • 7/2010: Kraftwerksleiter in Voerde
 

1994 startete Thomas Wagener bei der STEAG, 2005 bis 2010 war er Leiter ihres ersten Auslandskraftwerks in Kolumbien. Der Vater war bereits im Kraftwerksbau tätig, der Großvater war zur See gereist und Thomas Wagener …

… wuchs einige Jahre in Südafrika auf – Fernweh und Kraftwerkstätigkeit liegen ihm im Blut. Da verwundert es nicht, dass „eine der schönsten Phasen in meinem Leben für mich die Zeit als Kraftwerksleiter in Kolumbien“ war. Die Arbeit machte großen Spaß. Das Ingenieursteam vor Ort beeindruckte ihn mit seinem Know-how und Kolumbien erlebte schon damals einen wirtschaftlichen Aufschwung. „Es war etwas Besonderes, dort zu arbeiten und zu leben!“

Fließendes Spanisch lernten Sie in Kolumbien – wie lernten Sie als Techniker die „Sprache der Zahlen“?

Vor Kolumbien war ich drei Jahre lang im Zentralbereich Revision & Controlling im Stammhaus der STEAG tätig. Heute weiß ich, wie wichtig das war. Denn hier habe ich mir mein ganzes kaufmännisches Wissen angeeignet – das waren notwendige Grundlagen für spätere Managementaufgaben in den Kraftwerken. Angefangen von den Finanzkennzahlen über die Budget-Planung eines Kraftwerks bis hin zur Aufstellung einer Gewinn-und-Verlust-Rechnung.

Sie waren erst bei anderen Unternehmen tätig und wechselten zur STEAG. Warum?

Wegen der großen Differenzierung, weil es hier wirklich gleiche Startchancen für alle gibt. Bei der STEAG hatte und hat auch ein FH-Absolvent eine Chance, leitender Ingenieur oder Prokurist zu werden. Ich studierte nach meiner Lehre zum Feingeräteelektroniker ja noch an der damaligen Fachhochschule Düsseldorf Automatisierungstechnik. Mein Diplomarbeitsthema lautete übrigens „Regelung und Steuerung eines Öl/Gasbrenners an einen Benson-Kessel“. Benson-Kessel haben ja wir auch in vielen unserer Werke bei der STEAG!

Welche drei Tipps geben Sie einem jungen Ingenieur, der bei der STEAG startet?

  1. Auf jeden Fall mehrere Wochen die verschiedenen Standorte kennen lernen, um einen ersten Überblick über die Standorte zu bekommen – bei einer Revision eines Kraftwerks-Blocks zum Beispiel kann man sehr viel lernen!
  2. An einem Standort in die Tiefe gehen, zum Beispiel Details zur Verfahrenstechnik oder der Rauchgasreinigung.
  3. Die Chance einer Tätigkeit in der Hauptverwaltung dann nutzen, wenn man als Ingenieur operativ schon einen guten Überblick gewonnen hat!
 
 
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