Energieerzeugung aus hydrothermaler Geothermie

Gesamtprozess

Gesamtprozess Geothermie
Das angelieferte Holz wird zunächst gewogen und einer Qualitätskontrolle unterzogen. Ein Schredder zerkleinert größere Holzteile zu Holzhackschnitzel. Gleichzeitig werden Störstoffe wie z.B. das Schloss einer Tür aussortiert.

Geothermienutzung

Die hydrothermale Geothermie ist eine Form der Tiefengeothermie (Erdwärme in Tiefen zwischen 400 und 6.000 Metern).

Hierbei werden heiße Thermalwässer mit einer Förderbohrung angezapft und nach Nutzung der Wärmeenergie wieder in den Untergrund verpresst (Verpressbohrung).

Ab einer Temperatur von etwa 90 °C ist eine wirtschaftliche Stromerzeugung möglich.

Über ein Förderband gelangt das Holz in den Biomassekessel. Dort verbrennt es bei Temperaturen von über 800 °C. Dabei entstehen Rauchgase, die Wasser zu Dampf erhitzen. Der Dampf treibt eine Turbi an, wodurch Bewegungsenergie entsteht. Diese wird im Generator in Strom umgewandelt. Dampf aus der Turbine wird als Prozessdampf genutzt oder über eine Wärmetauscher geleitet und zu Heißwasser umgewandelt.

Energieerzeugung

In einem Geoheizwerk gibt das heisse Thermalwasser in Wärmetauschern oder zusätzlich in Wärmepumpen seine Wärmeenergie an die Vorlaufleitung der Fernwärmeversorgung ab.

Das durch Nutzung beim Fernwärmekunden erkaltete Wasser strömt über eine Rücklaufleitung wieder zu Wärmepumpe und Wärmetauschern, wo der Kreislauf erneut beginnt.

Den erzeugten Strom speisen wir in das öffentliche Stromnetz ein. Industriebetriebe nutzen Dampf für ihre Produktionsprozesse, z.B. heizt Dampf Lackierbäder in der Autoindustrie auf. Heißwasser liefern wir an private und öffentliche Gebäude, die die Fernwärme zu Heizzwecken oder zur Warmwasserbereitung einsetzen.

Energieversorgung

Wir liefern Heißwasser an private und öffentliche Gebäude als Nah- oder Fernwärme zu Heizzwecken oder zur Warmwasserbereitung.

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