Die hydrothermale Geothermie ist eine Form der Tiefengeothermie (Erdwärme in Tiefen zwischen 400 und 6.000 Metern).
Hierbei werden heiße Thermalwässer mit einer Förderbohrung angezapft und nach Nutzung der Wärmeenergie wieder in den Untergrund verpresst (Verpressbohrung).
Ab einer Temperatur von etwa 90 °C ist eine wirtschaftliche Stromerzeugung möglich.
In einem Geoheizwerk gibt das heisse Thermalwasser in Wärmetauschern oder zusätzlich in Wärmepumpen seine Wärmeenergie an die Vorlaufleitung der Fernwärmeversorgung ab.
Das durch Nutzung beim Fernwärmekunden erkaltete Wasser strömt über eine Rücklaufleitung wieder zu Wärmepumpe und Wärmetauschern, wo der Kreislauf erneut beginnt.