Kraftwerk Lünen

Energie für die öffentliche und industrielle Versorgung

Die STEAG GmbH betreibt am Standort Lünen ein Steinkohlekraftwerk mit zwei Blöcken. Ein Teil des dort aus Steinkohle erzeugten Stromes wird an die Deutsche Bahn AG geliefert. Seit Ende 2003 wird in dem Kraftwerk auch Fernwärme erzeugt.

Historie

1938-42 Inbetriebnahme und Betrieb des Kraftwerks, 4 x 45 MW
1954-93 Inbetriebnahme und Betrieb des 50-MW-Blocks
1962 Inbetriebnahme des 150-MW-Blocks
1968 Erste Versuche zur Rauchgasentschwefelung nach dem Aktivkoksverfahren
1969 Inbetriebnahme des 350-MW-Blocks
1973-93 Inbetriebnahme mit Betrieb des 170-MW-Kombi-Blocks mit Kohledruckvergasung
1974 Erste Versuchsanlage zur Rauchgasentschwefelung nach dem Kalkwaschverfahren
1984/88 Inbetriebnahme des 110-MW-Bahnstrom-Turbosatzes (Teil des 150-MW-Blocks) / Rauchgasentschwefelungsanlage nach dem Kalkwaschverfahren
1989/96 Inbetriebnahme einer Stickstoffoxidminderungsanlage / Kessel 10 am 150-MW-Block
2003 Inbetriebnahme Fernwärmeversorgung für Stadtwerke Lünen

Komponenten

  • 1 Kohlestaub-gefeuerter Benson-Kessel – Trockenentaschung (533 t/h)
  • 1 Schmelzkammer-gefeuerter Benson-Kessel – flüssige Entaschung (1.000 t/h)
  • 3 Turbogeneratoren (350 MW, 157 MW, 110 MW Bahnstrom); in Kraft-Wärme-Kopplung

Jahreswerte 2011

Installierte Leistung 507 MW
Nutzbare Stromabgabe 1.553 GWh/a
 
Zum Anfang   |    Seite versenden   |    Drucken