Auszeichung für STEAG
STEAG hat den Corporate Health Award als gesündestes Energie-Unternehmen Deutschlands erhalten.
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David Peine, 32
Engineering Manager, Rio de Janeiro
Alle(s) wohlbehalten angekommen – die vierköpfige Familie, aber auch 25 Gepäckstücke! Der reibungslose logistische Start war für David Peine ein gutes Omen für seine Arbeit in Brasilien. "Die Planung eines Gaskraftwerks ...
...ist sehr komplex, und es hat mich gereizt, hier in einem brasilianisch-deutschen Team zusammenzuarbeiten, über verschiedene Standorte und Zeitzonen hinweg, man muss sich gut organisieren. Wir bauen hier für die STEAG unser Wissen in dieser Technik auf dem brasilianischen Markt aus – und das ganze Unternehmen kann von unserem Projekt profitieren", erläutert David Peine seine wesentlichen Beweggründe für den Wechsel von Essen nach Rio. Außerdem hat den gebürtigen Gelsenkirchener gereizt, nicht nur an dem Projekt mitzuwirken, sondern gleichzeitig beim Ausbau der brasilianischen Tochtergesellschaft weitere Auslandserfahrung zu sammeln.
Ich war schon immer gerne für eine Zeit im Ausland. In der 11. Klasse habe ich ein Auslandsjahr in der Dominikanischen Republik verbracht und vor dem Zivildienst war ich ein Jahr als River Guide für Rafting in der Türkei während eines Sprachaufenthaltes, bevor ich dann auf dem 2. Bildungsweg das Abitur machte. Jetzt bei der STEAG fand ich es gut, früh im Job ins Ausland zu gehen und andere Kulturen und auch Arbeitsstile kennen zu lernen. Das hilft meines Erachtens, wenn man später wieder zurück in Deutschland ist. Man kann sich in die Kollegen an ausländischen Standorten sicher viel besser hineinversetzen.
Zuerst einmal die Arbeitszeiten. Die Kollegen starten hier später, verlassen das Büro abends aber auch später. Sport wird morgens gemacht, danach geht es so gegen 09:00 Uhr an die Arbeit. Was die Arbeitsweise betrifft, so ist es hier üblich, dass sehr lange und oft die verschiedenen Standpunkte ausgetauscht werden, das ist hier ein iterativer Prozess. Aber ich muss sagen, man kommt so genauso zu einer Lösung wie durch wenige, intensive Abstimmungen.
Die STEAG gab uns die Möglichkeit, uns mit einem Sprachkurs sowie einem Look and See trip vorzubereiten. Jetzt hier vor Ort klappt es für den Anfang schon ganz passabel, wir werden von den Einheimischen bestärkt, zu sprechen, auch wenn wir sicher noch viele Fehler machen. Unsere Kinder Jonathan und Emma sind uns aber schon einiges voraus und bestellen schon jetzt nach wenigen Monaten ihr Essen auf Portugiesisch, ohne darüber nachzudenken. Das interkulturelle Training, das wir im Vorfeld bekamen, hat sehr geholfen, so blieben große Überraschungen aus. Zumal wir gleichzeitig selbst viel Literatur gewälzt haben, um mehr über Land und Leute zu erfahren und über die Situation als Einwanderer.