Auszeichung für STEAG
STEAG hat den Corporate Health Award als gesündestes Energie-Unternehmen Deutschlands erhalten.
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Anna Suslova, 31
Plant & Process Engineering, Essen
Dass aus dem Auslandsjahr in Paderborn neun Jahre Deutschland würden? Damit hatte Anna Suslova nicht gerechnet. Ebenso wenig, dass sie als 28-Jährige vor elf erfahrenen Kraftwerksingenieuren als Repräsentantin der STEAG...
... zum Thema Standortuntersuchung für einen Kohleblock referieren soll. Als ihr Chef sie mit der Präsentation beauftragt hatte, war die Nervosität groß: „Jung, unerfahren und wer weiß schon, was sie alles fragen werden? Da hatte ich schon ein mulmiges Gefühl.“ Doch die Präsentation lief hervorragend! „Heute bin ich meinem Chef wirklich dankbar, dass er mir das zutraute. Generell habe ich bei der STEAG gelernt, selbständig zu arbeiten. Man erwarte hier, so Anna Suslova, dass man selbst laufen kann, die Freiheit nutzt – und Verantwortung auch selbst übernimmt. Umgekehrt fördere das Unternehmen auch Mitarbeiter, und zwar nicht nur fachlich. Anna Suslova startete kurz nach dem Interview in die STEAG LIFE Sensibilisierungs-Woche, wo es um mehr geht, als gesunde Ernährung.
Mit 22 Jahren war ich mit dem Studium in Geologie an der Universität Dubna im Großraum Moskau fertig und nahm dann an einem Jahresprogramm der Carl-Duisberg-Gesellschaft teil. Das hieß: halbes Jahr Studium an der Uni Paderborn, halbes Jahr Praktikum. Im Anschluss an das Auslandsjahr startete ich mein Studium „Umwelttechnik & Ressourcenmanagement“ an der Ruhr-Universität Bochum. Nach einem Jahr im Berufsleben als Ingenieurin wechselte ich zur STEAG.
Ich arbeite als Ingenieurin an der Planung und Realisierung von kraftwerkstechnischen Anlagen, überwiegend im Bereich Maschinentechnik und Thermodynamik. Bei der Entstehung eines Kraftwerks begleiten wir alle Phasen von der Konzept- und Entwurfsplanung bis zur Inbetriebnahme. Und zwar für externe wie interne Kunden. Aktuell arbeite ich an einem spannenden kommunalen Projekt, in dessen Rahmen ein Gas- und Dampfkraftwerk geplant wird!
So einiges! Zum Beispiel die Brauerei in Essen-Borbeck – mein Vater war begeistert, da wir in Russland so eine Art von Gaststätten nicht kennen – aber auch die Villa Hügel und den Baldeneysee. Natürlich den Kölner Dom und die Düsseldorfer Innenstadt mit dem Fernsehturm. Und meine Uni in Bochum – mit dem schönen chinesischen Garten!