Auszeichung für STEAG
STEAG hat den Corporate Health Award als gesündestes Energie-Unternehmen Deutschlands erhalten.
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Alexandra von der Weppen, 34
Stellv. Abteilungsleiterin Risikocontrolling
Alexandra von der Weppen, 34, Stellv. Abteilungsleiterin Risikocontrolling
‘Mama sitzt im Büro, bespricht Dinge mit Kollegen, telefoniert.` So stellt sich der dreijährige Tim Mamas Job vor, sagt Alexandra von der Weppen. Zugegeben - die Aufgabe einer stellvertretenden Leiterin Risikocontrolling ...
... ist ein bisschen komplexer, verbindet operative und vor allem konzeptionelle Arbeit. „Die Konzeption ist besonders spannend. Man muss erst selbst zu einer Meinung kommen. Es geht um Antworten auf die Fragen: Wie bewerte ich Risiken, wie steuere ich diese? Was sind die Inhalte einer Rahmenrichtlinie für Stromprodukte? Und wie geht man mit Termingeschäften an der Börse um? Operativ sehe ich mich als Schnittstelle beim Rating-Prozess. Wir müssen z. B. Risiken monitoren und Kunden bezüglich ihrer Kreditfähigkeit einstufen. „Unser Bereich ist extrem schnelllebig. Wenn man zwei Tage nicht da ist, hat sich die Welt thematisch schon wieder gedreht“, beschreibt die Betriebswirtin die Dynamik.
Ganz sicher die duale Ausbildung und dann meine erste Leitungsfunktion. Ich absolvierte von 1996 bis 1999 den dualen Studiengang, also die Ausbildung als Industriekauffrau in Kombination mit einem BWL-Studium, bei der STEAG. Die Verbindung der Theorie mit der Praxis – das gefiel mir besonders! Denn das theoretische Wissen konnte ich direkt bei der STEAG umsetzen.
Nach gut drei Jahren in meinem ersten Job hier nach dem Studium bekam ich die Chance, Leiterin des Fachbereichs Stromhandel zu werden. Das war eine große Herausforderung! Dabei ging es darum, die Stromhandelsaktivitäten unter Berücksichtigung gesetzter Rahmenbedingungen aufzubauen und weiterzuentwickeln. Auch mussten wir eine korrekte Berichterstattung und Abwicklung der Stromhandelsverträge sicherstellen.
Organisatorisch ist es so, dass ich Montag bis Mittwoch bei der STEAG in Essen bin, also 60% der gewöhnlichen Wochenarbeitszeit. Donnerstags und freitags bin ich zu Hause in Dormagen und kümmere mich um meinen Sohn Tim. Wenn zeitkritische Themen wie z. B. Vorlagen für unsere Geschäftsführung einmal Ende der Woche erstellt werden müssen, kann ich von zu Hause mitarbeiten oder die Arbeitstage flexibel tauschen. Die gleiche Flexibilität ist gegeben, wenn Tim einmal krank ist. Dann fragen die Kollegen sogar aktiv, ob was ansteht, ob sie unterstützen können – das ist sehr hilfreich. Job und Familie unter einen Hut zu bringen, ist eine große Herausforderung für mich. Aber trotzdem möchte ich auf keines von beidem verzichten.
Sagen wir es mal so. Experimente findet er toll, und er weiß inzwischen, dass ich dort „arbeite, wo der Strom herkommt“ und ein STEAG-Kind bin. Und der Vater ist Ingenieur der Verfahrenstechnik. Vielleicht nicht die schlechtesten Voraussetzungen?